eine kleine Erfolgsmeldung
Hallo NG,
im vergangenen Frühjahr habe ich hier einen Hilferuf gestartet, weil mi=
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viele pikierte Pflänzchen, insbesondere Tagetes (Studentenblume)
eingegangen sind.
Durch die Beschreibung des Krankheitsbildes, ließ sich feststellen, das=
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es sich um die sogenannte Umfallkrankheit handelte.
Es ist ein Pilz.
Hier meinen besonderen herzlichen Dank an Kathinka und Gerhard!
In diesem Jahr wachsen und gedeien alle Pflanzen wieder wie in all den
Jahren zuvor.
Hygiene, Sodawasser, Fungizid und _keine_ billige Baumarkt-Blumenerde
brachten den Erfolg.
Nochmals vielen Dank!
Bernd
Re: eine kleine Erfolgsmeldung
Am Mon, 01 May 2006 11:11:02 +0200 schrieb Bernd Bethke:
Hallo Bernd,
>im vergangenen Frühjahr habe ich hier einen Hilferuf gestartet, weil mir
>viele pikierte Pflänzchen, insbesondere Tagetes (Studentenblume)
>eingegangen sind.
>Durch die Beschreibung des Krankheitsbildes, ließ sich feststellen, dass
>es sich um die sogenannte Umfallkrankheit handelte.
>Es ist ein Pilz.
>Hier meinen besonderen herzlichen Dank an Kathinka und Gerhard!
>In diesem Jahr wachsen und gedeien alle Pflanzen wieder wie in all den
>Jahren zuvor.
>Hygiene, Sodawasser, Fungizid und _keine_ billige Baumarkt-Blumenerde
>brachten den Erfolg.
sei bedankt für deine Rückmeldung.
Was die Blumenerden angeht, wird man in letzter Zeit zunehmend
angeschmiert. Selbst bei Markenwaren bekommt man viel zu viel
unverrottete Teile beigemischt und es wird halt überall gespart am
Material und an der Rottezeit und dann raus damit.
Für Aussaaten verwende ich inzwischen nur noch Aussaaterde oder TKS 1.
Die Samentütchen sind inzwischen so teuer geworden, dass man die
wenigen abgezählten Körner wie Nuggets behandeln muss. :-)
Beste Grüße G e r h a r d
Re: eine kleine Erfolgsmeldung
Hallo Gerhard,
recht haste!
TKS1 nutze ich auch schon lange. Guter Samen geht fast zu 100% in diesem =
Substrat auf.
Hier war bis vor drei Jahren Kiepenkerl als Samenverteiler ein guter
Name. Mittlerweile habe ich schon mehrmals Schiffbruch erlitten.
Aber nach dem Auflaufen muß pikiert werden. Bei den Erden vermute ich
unter anderem auch das beim Dämpfen geschludert wird.
Die Energie kostet, dadurch kann hier (an der falschen Stelle) gespart
werden.
Aber wir lassen uns nicht fertig machen und gärtnern einfach weiter.
M.f.G.
Bernd
Re: eine kleine Erfolgsmeldung
Am Mon, 01 May 2006 19:31:53 +0200 schrieb Bernd Bethke:
Hallo,
>recht haste!
>TKS1 nutze ich auch schon lange. Guter Samen geht fast zu 100% in diesem
>Substrat auf.
da wird zwar nix gedämpft, aber darauf ist wenigstens Verlass. :-)
>Hier war bis vor drei Jahren Kiepenkerl als Samenverteiler ein guter
>Name. Mittlerweile habe ich schon mehrmals Schiffbruch erlitten.
Ich glaube, dass man überall mal reintappen kann. Das darf man dann
aber nicht als repräsentatives Ereignis werten. Sonst hast du in ein
paar Jahren alle Samenlieferanten ausgesondert... :-)
>Aber nach dem Auflaufen muß pikiert werden.
Muss nicht. Für Einzelstücke, bei denen ich nur einen oder zwei Samen
setze, verwende ich ganz kleine Töpfchen für die Aussaat. Da wird dann
ab dem ersten echten Blatt flüssig gedüngt und später der Wurzelballen
in sattere Erde umgetopft.
>Bei den Erden vermute ich
>unter anderem auch das beim Dämpfen geschludert wird.
Da kannst du Gift drauf nehmen. Bei manchen Saaterden steht nicht mal
drauf, dass sie überhaupt gedämpft wurden. Dann wurden sie das auch
nicht.
Die Burschen verlassen sich einfach drauf, dass eh keine Schadpilze
drin sind, was ja bei Ton und Sand und Kompost und Torf durchaus auch
so sein kann.
Deshalb hat es noch immer was, bei Saaten mit langer Keimdauer das
Substrat vorsichtshalber auch noch zu erhitzen. Es geht ja meist nur
um kleinere Mengen.
Beste Grüße G e r h a r d