Peyotesteckling
Hi,
eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten und
ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege ich das
Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas Wasser schwimmen
lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft kriegt das Teil
Wasser?
--
http://hommingberger-gepardenforelle.malkusch.de/
Re: Peyotesteckling
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Re: Peyotesteckling
Hi,
Markus Malkusch schrieb:
> Hi,
> eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten und
> ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege ich das
> Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas Wasser schwimmen
> lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft kriegt das Teil
> Wasser?
vermutlich wie hier in Kaktusvermehrung beschrieben
http://www.der-kaktus.de/vermehrung.html
Dauert aber 20-30 Jahre bis er dröhnt.
Gruss,
Karla
Re: Peyotesteckling
Hi,
Kathinka Wenz schrieb:
[Peyote-Stecklingsvermehrung]
> Ich habe zwar keine Ahnung, was das ist, aber Stecklinge zieht man am
> besten in Erde und hält sie permanent feucht.
ist ein Kaktus und permanent feucht nimmt er dir sehr übel,
zwischendurch mag er es gerne trocken..
Gruss,
Karla
Re: Peyotesteckling
Hi!
Kathinka Wenz <kathinka [at] rrr.de> wrote:
> Markus Malkusch <markus [at] malkusch.de> wrote:
> > eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten und
> > ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege ich das
> > Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas Wasser schwimmen
> > lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft kriegt das Teil
> > Wasser?
> Ich habe zwar keine Ahnung, was das ist,
Peyote ist ein Kaktus, Lophophora willamsii ("Schnapskopf"). Der wird bei
einigen Indianerstaemmen als heilig verehrt, weil er lehrreiche Visionen
verursacht.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Peyote)
Ein in den Wirkstoffen verwandter Kaktus (Trichocereus spp.) wird in den
Anden sogar mit Deinen geliebten Engelstrompeten zusammen konsumiert. ;-)
> aber Stecklinge zieht man am besten in Erde und hält sie permanent
> feucht.
In dem Fall wohl eher nicht. Hat er schon Wurzeln gebildet? Auf jeden
Fall "richtigherum" lagern, da die Wurzeln sich nach der Schwerkraft
auslagern. Nichts uebereilen, Kakteen (und auch viele normale Pflanzen)
ersaufen eher, als dass sie verdursten, die kennen sich naemlich mit
Trockenheit aus.
Ich wuerde ein Gemisch aus Kakteenerde und Vogelsand ansetzen, im
Backofen/Mikrowelle sterilisieren, und den Kaktus da leicht
reindruecken (natuerlich wenn das Substrat voellig abgekuehlt ist).
Vielleicht noch etwas Kies unten in den Topf, dann kannst Du den von
unten (ein paar Tage spaeter) leicht angiessen, aber keine Staunaesse!
(Also das ueberschuessige Wasser nach ein paar Minuten restlos aus dem
Untersetzer entleeren.)
Wenn er eine Wurzel bildet, was auch ohne direkten Wasserkontakt in
ein/zwei Monaten passiert, kannst Du ihn im Lauf des Sommers staerker
giessen.
(Und im Herbst rechtzeitig wieder damit aufhoeren!)
Ich habe Peyote auch schon in einem Buch ueber Kakteen-Hydrokultur
behandelt gesehen, aber da ein einzelnes Exemplar relativ kostbar ist,
wuerde ich da keine Experimente machen...
Gruss,
St1
--
Sniffing pot, Smoking glue / Whatever terrible things they do
Smoking LSD and such / It must be the reason why they can't talk much
--Joe Jackson, Beat Crazy (1980)
Re: Peyotesteckling
Markus Malkusch schrieb:
> Hi,
> eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten und
> ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege ich das
> Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas Wasser schwimmen
> lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft kriegt das Teil
> Wasser?
Hallo
Tipps für Deine Drogenpilze holst Du Dir besser in den dazu passenden NGs
gh
Re: Peyotesteckling
On Tue, 09 May 2006 08:34:00 +0200, Günter Hackel
<search_for_signature [at] invalid.xs> wrote:
>Markus Malkusch schrieb:
>> Hi,
>> eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten und
>> ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege ich das
>> Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas Wasser schwimmen
>> lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft kriegt das Teil
>> Wasser?
>
>Hallo
> Tipps für Deine Drogenpilze holst Du Dir besser in den dazu passenden NGs
Ist doch gar kein Pilz und er wollte nicht eine Anleitung für die Verwendung,
sondern die Kultur und dafür ist er hier richtig.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Re: Peyotesteckling
Günter Hackel schrieb am Dienstag, 09.05. 2006, 08:34:
> Markus Malkusch schrieb:
>> Hi,
>> eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten
>> und ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann. Wie kriege
>> ich das Ding dazu Wurzeln zu schlagen? Soll ich es in 'nem Glas
>> Wasser schwimmen lassen oder in 'nem Topf mit welchem Inhalt? Wie oft
>> kriegt das Teil Wasser?
>
> Hallo
> Tipps für Deine Drogenpilze holst Du Dir besser in den dazu
> passenden NGs
Lass ihn nur. Wenn er den ißt, tut er das nur 1x. (Nein, richtig tot(TM)
ist er danach nicht <g>)
Beate
--
>> Darf's ein Löffelchen Diphenylphosphino-paracyclophan sein?
> Isz esse niszts, was isz niszt auch ausszpreszen kann.
Ok. Versuch mir nachzusprechen: Di-fenül-fosz-fino-para-szüklo-fan.
Und jetzt iss endlich auf!! [Thomas Dahmen in szaf.talk]
Re: Peyotesteckling
Markus Malkusch schrieb am Montag, 08.05. 2006, 21:19:
> Hi,
> eine Bekannte hat mir von einem alten Peyote eine Haube abgeschnitten
> und ich frag mich nun ob das Ding noch weiterleben kann.
Das ist ein Kaktus und sollte so behandelt werden.
Also mal auf (wenig) feuchten Sand setzen und warten. Nicht gießen!
Und Du solltest mal nach sehen, ob man sich in Dtl damit nicht strafbar
macht. Schließlich darfst Du auch kein Canabis im Blumentopf halten.
Beate
--
"Wenn man mit Raubkopien wirklich Gruppen wie BroSis, die Backstreet Boys
oder gar Britney Spears verhindern könnte, würde ich noch heute ein paar
CD-Brenner und einen Zentner Rohlinge bestellen."
[B. Mangelsdorff in ger.ct]
Re: Peyotesteckling
"Karla Baumann" <kaba_abfall_mix [at] web.de> schrieb
[...]
> vermutlich wie hier in Kaktusvermehrung beschrieben
> http://www.der-kaktus.de/vermehrung.html
interessant das..
> Dauert aber 20-30 Jahre bis er dröhnt.
Dann würde meiner das jetzt tun? Ich habe ihn vor über
20 Jahren mal auf dem Wochenmarkt erstanden. SEitdem hat
er leider erst einmal so richtig geblüht. Aber dafür hat
er letztes Jahr einen kleinen Nachkömmling als eine Art
Seitentrieb entwickelt. Denn könnte ich dann wohl
mal versuchen, abzunehmen und unabhängig wachsen zu lassen.
Ich muß zugeben, daß ich mich noch nie sehr um das kleine
Ding gekümmert habe. Vielleiht sollte ich ihn auch mal
umtopfen nach der langen Zeit. Aber er scheint wirklich
recht genügsam zu sein.
Witzigerweise gehen die Vögel allzugerne dran, wenn ich es
mal wage, ihn auf den Balkon zu stellen. Seitdem hat er
Stubenarrest. Ich will ja nicht für süchtige Vögel
verantwortlich gemacht werden...
Gerlinde
Re: Peyotesteckling
Ernst Keller schrieb:
>>Hallo
>> Tipps für Deine Drogenpilze holst Du Dir besser in den dazu passenden NGs
>
> Ist doch gar kein Pilz und er wollte nicht eine Anleitung für die Verwendung,
> sondern die Kultur und dafür ist er hier richtig.
Hallo
Auweia(an die Stirn schlag) natürlich nicht, es ist natürlich ein
Ka(c)ktus. Falls auch das Teil Stacheln hat, hasse ich es automatisch ;)
Ich habe irgendwie das Talent, sobald so eine Pflanze in meine Nähe
kommt (oder umgekehrt), mir auf schnellstem Wege irgenwo lästige Stachel
einzufangen die mich dann tagelang piesacken ;)
gh
Re: Peyotesteckling
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Re: Peyotesteckling
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Re: Peyotesteckling
On Sun, 14 May 2006 23:48:29 +0200, Hendrik Bohm <HBohm [at] gmx.de> wrote:
Hallo Hendrik,
>>Nach einiger Zeit sieht man an der
>>Schnittfläche kleine weiße Pickel, das werden die neuen Wurzeln und
>>dann ist es Zeit Ihn wieder umzudrehen und auf feuchtes Seramis zu
>>setzen.
>Nein, nicht Seramis!
>Auf normale käufliche Gartenerde und noch 2 Wochen unter Plastikfolie
>(Fruestücksbeutel) halten, dann entfernen und einfach wachsen lassen.
>
blos nicht auf normale Gartenerde, die ist in 99% der Fälle total
verkeimt und ohne zusätzliche Sterilisation völlig unbrauchbar, es sei
denn Du legst auf Fäulnis besonderen Wert.
Wer nun aus Kostengründen kein Seramis nehmen möchte kann auch rein
mineralisches Substrat in Form von Basaltsplit 2-5mm nehmen, dann muss
man sich allerdings die Mühe machen und die Nährstoffe mit dem
Gieswasser zuführen.
tschüs Peter
fup2d.s.d
--
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