Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Hallo allerseits
hoffe ihr habt eine effektive Lösung für das folgende Problem:

Verbunden mit der Neuanlage des Gartens und der
Errichtung von (noch ungenügend bewachsenen)
Trockenmauern fließen bei uns aktuell "Schlammwellen"
herum - teilweise auch in den Gartenteich.
Der ist zwar schon lange eine gelegentliche Eintrübung
gewöhnt, denn er speist sich bei anhaltender Nässe
aus einer Dachbegrünung, aber mit dem aktuellen
lehmfarbenen Schwebstoffeintrag kommt er (und der
vorhandene Filter) nicht mehr "klar". Inzwischen
tendiert die Wasserfärbung Richtung "rehbraun" und
seit Tagen ist keine Tendenz des "Farbstoffes"
erkennbar, sich irgendwo abzusetzen.
Zwar verbleibt Schmutz (Feinschlamm) in Filterschwamm
aber das gefilterte Wasser unterscheidet sich optisch
nicht von ungefiltertem.
M.E. ließe sich mit einem sehr feinen "Schwebstofffilter"
Abhilfe schaffen - aber dummerweise schwimmen diese
Kleinstpartikel (gelöst?) im Wasser herum, statt in der
Luft herumzustauben :-(.
Ich suche also (einen?) sehr feine(n) Filter für
(Teich)Wasser. Da diese(r) natürlich nur schlecht durch-
strömt wird (werden), sollte(n sie) er großflächiger als
übliche Filtermatten für Gartenteiche sein. Aufgrund
vorhandener Gefäße und Pumpenleistung müsste eine
eventuelle Filtermatte mindestens 60 x 60 cm groß
sein. Ein Matte (o.ä) 120 cm x 120 cm wäre für mich
aber günstiger zu handhaben.

Welches Produkt wäre geeignet und wo kann man so
etwas beziehen?

Danke und Grüße

Thorwald Brandwein


--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Do, 01 Juni 2006 20:06 ] [ ID #123104 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

On Thu, 1 Jun 2006 20:06:18 +0200, "T. Brandwein" wrote:

> Welches Produkt wäre geeignet und wo kann man so
> etwas beziehen?

Naturagart hat sowas.
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 50 Mm (Die Renndrecksau!)

cu [at] http://www.issle.de
Holger Issle [ Do, 01 Juni 2006 20:50 ] [ ID #123105 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Am Thu, 1 Jun 2006 20:06:18 +0200 schrieb T. Brandwein:

Hallo,

>M.E. ließe sich mit einem sehr feinen "Schwebstofffilter"
>Abhilfe schaffen - aber dummerweise schwimmen diese
>Kleinstpartikel (gelöst?) im Wasser herum, statt in der
>Luft herumzustauben :-(.
>Ich suche also (einen?) sehr feine(n) Filter für
>(Teich)Wasser. Da diese(r) natürlich nur schlecht durch-
>strömt wird (werden), sollte(n sie) er großflächiger als
>übliche Filtermatten für Gartenteiche sein.

ich glaube nicht dass das einfach so mit der technischen Lösung etwas
wird. Ich kenne das Problem von einigen Aquarienausstellungen, bei
denen immer etliche größere Pötte neu eingerichtet wurden, wobei auch
frischer Sand bzw. Kies verwendet werden mussten.
Der Sand und der Kies wurden zwar gewaschen gekauft und x-mal
nachgewaschen. Aber das half nix. Die Brühe war immer
gelblichbraunnebelig.

Die angeschlossenen Filter mit diversen Filtermaterialien hatten null
Chancen, das Wasser klar zu bekommen.

Es ging nur auf eine immer wieder praktizierte Weise:
Ein alteingelaufender Filter von zu Hause wurde in einem kleinen Eimer
ausgewaschen und mit dieser ganzen Brühe wurde dann der neue Filter in
der Ausstellung geimpft, genauer gesagt total versaut.
Wirkung: nach spätestens zwei Tagen war das Wasser klitzeklar, weil
sich auch die feinsten Schwebstoffe an den Schleimschichten der
Bakterienrasen angelagert hatten.

>Aufgrund
>vorhandener Gefäße und Pumpenleistung müsste eine
>eventuelle Filtermatte mindestens 60 x 60 cm groß
>sein. Ein Matte (o.ä) 120 cm x 120 cm wäre für mich
>aber günstiger zu handhaben.
>
>Welches Produkt wäre geeignet und wo kann man so
>etwas beziehen?

Ohne biologischen Langsamfilter wird das nix. Der müsste aber für
einen Gartenteich etliche Hundert Liter eingefahrene Filtermasse
enthalten und das Wasser müsste langsam durchströmen.

Alles was ohne Biomasse und mit großer Pumpe läuft, ist nicht mehr als
ein Sieb, aber halt kein Filter.

Der Teichbesitzer wird vermutlich warten müssen, bis alles im Teich
mit einer Bakterienschicht überzogen ist und das dauert. Impfen könnte
man den Teich allerdings auch, falls man ein paar Aquarianer kennt,
die einem da drin mal ihre eingefahrenen Filter auswaschen.

Beste Grüße G e r h a r d
Gerhard Zahn [ Do, 01 Juni 2006 20:55 ] [ ID #123109 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"Holger Issle" <Holger.Issle [at] web.de> schrieb:

> Naturagart hat sowas.

Danke, schau ich mir an...

Hab aber inzwischen so ziemlich das Vertrauen in
einen Filter verloren und - siehe Antwort an Gerhard -
tendiere zur einfachen, schnellen und sicherlich
aktuell billigsten Lösung: "Wasser erneuern".

Grüße
Thorwald Brandwein

--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Fr, 02 Juni 2006 02:11 ] [ ID #123116 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"Gerhard Zahn" <gerhard.zahn [at] gmx.de> schrieb

> Der Sand und der Kies wurden zwar gewaschen gekauft und x-mal
> nachgewaschen. Aber das half nix. Die Brühe war immer
> gelblichbraunnebelig.

Ich teile deine Befürchtung, denn ich filtere ja bereits. Ich brauche
zwar kein glasklares Wasser, aber eine hellbraune undurchsichtige
Brühe, aus der ein paar Blätter verschiedener Form ragen, ist mir
auf Dauer doch nicht ansehnlich genug sondern ein echtes Ärgernis..

> Die angeschlossenen Filter mit diversen Filtermaterialien hatten null
> Chancen, das Wasser klar zu bekommen.

> Wirkung: nach spätestens zwei Tagen war das Wasser klitzeklar, weil
> sich auch die feinsten Schwebstoffe an den Schleimschichten der
> Bakterienrasen angelagert hatten.

Hab ich auch erst gedacht, aber dazu brauch ich vieeel mehr Fläche,
als in üblichen Teichfiltern ist. Die Aufgabe erinnert mich fast an
Herausfiltern eines Farbstoffes, bzw. Salz oder Zucker in ungesättigter
Lösung, d.h. molekulare Größenordnungen.....

> Ohne biologischen Langsamfilter wird das nix. Der müsste aber für
> einen Gartenteich etliche Hundert Liter eingefahrene Filtermasse
> enthalten und das Wasser müsste langsam durchströmen.

Du machst mir ja noch mehr Mut als ich selber ;-(
Trotzdem Danke für die Infos.

> Alles was ohne Biomasse und mit großer Pumpe läuft, ist nicht mehr als
> ein Sieb, aber halt kein Filter.

Na ja - ganz so möchte ich das nicht stehen lassen. Es gibt durchaus
Mittel, den im Wasser schwebenden "Farbstoff" zu "extrahieren".
Jeder Lappen, den man ins Wasser taucht, verfärbt sich, nimmt also
Partikel auf und ein beachtlicher Teil bleibt auch beim Herausziehen
haften.
Nimmt ein Stoff selbst kein oder wenig Wasser auf, dann müsste
man durch Eintauchen - auswaschen - eintauchen usw. durchaus
(irgendwann) eine Klärung erzielen können.
Mit vorgenässtem Geotextil (das sich auch schon als Algenfilter
bewährt hat) klappt das ganz gut - jedenfalls hinsichtlich der
Einfärbung des Flieses und des Auswaschens, bei dem reichlich
gefärbtes Wasser anfällt.....
Nur an der Farbe des Wassers im Teich ändert sich offensichtlich
nichts, solange man nicht über eine Kolonne Waschfrauen verfügt,
die noch das ausdauernde Arbeiten an Gewässern beherrschen.
Ich kann's mir schlicht nicht leisten, dieses Verfahren bis zu einem
erkennbaren Erfolg anzuwenden.

> Der Teichbesitzer wird vermutlich warten müssen, bis alles im Teich
> mit einer Bakterienschicht überzogen ist und das dauert. Impfen könnte
> man den Teich allerdings auch, falls man ein paar Aquarianer kennt,
> die einem da drin mal ihre eingefahrenen Filter auswaschen.

Na ja... Wenn ich das so höre und die eigenen Erfahrungen auswerte,
läuft das Ganze auf ziemlichen Aufwand und/oder Zeitbedarf hinaus.
Eigentlich ist der Teich aber nur ein (inzwischen überflüssiges)
"verhübschtes" Gießwasserreservoir, bzw. eine Verrieselungsanlage.

Statt großer Klimmzüge, dürfte es wohl das Günstigste sein,
einfach das Wasser auszutauschen.
Aktuell fließen ohnehin wegen Überfüllung der anderen Speicher
einige hundert oder eher tausend Liter klares Regenwasser täglich
ungenutzt davon. Da kann ich es mir sicher erlauben, den Teich
aus den anderen Speichern wieder aufzufüllen. Bis eine große
Dürre kommt, wird es (zumindest dieses Jahr) wohl noch
etwas dauern...

Grüße
Thorwald Brandwein

--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Fr, 02 Juni 2006 02:11 ] [ ID #123117 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Post removed (X-No-Archive: yes)
Notifier Deamon [ Fr, 02 Juni 2006 09:57 ] [ ID #127124 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Hi!

T. Brandwein wrote:
> Verbunden mit der Neuanlage des Gartens und der
> Errichtung von (noch ungenügend bewachsenen)
> Trockenmauern fließen bei uns aktuell "Schlammwellen"
> herum - teilweise auch in den Gartenteich.
> Der ist zwar schon lange eine gelegentliche Eintrübung
> gewöhnt, denn er speist sich bei anhaltender Nässe
> aus einer Dachbegrünung, aber mit dem aktuellen
> lehmfarbenen Schwebstoffeintrag kommt er (und der
> vorhandene Filter) nicht mehr "klar". Inzwischen

Mal eine blöde Frage: Was sind das denn für Schlammfluten? Wird Eurer
Grundstück regelmäßig überschwemmt?
Kann man nicht irgendwie verhindern, das diese Brühe in den Teich schwabbt?

Gruß...
Frederic
Frederic Daguenet [ Fr, 02 Juni 2006 11:19 ] [ ID #127126 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Hallo Kathinka!

Kathinka Wenz wrote:
> Genau das hätte ich auch vorgeschlagen. Nicht alles auf einmal, aber für
> den ersten Schritt mal ca. die Hälfte, wenn du keine Fische drin hast.
> Mit Fischen würde ich langsamer wechseln.

Es kommt auf das Wasser an. Ist das Wasser, was nachgefüllt wird von der
Chemie, insbesondere Wasserhärte her vergleichbar, macht auch den
Fischen ein 50% Wasserwechsel nix aus.

Fische reagieren empfindlich, wenn sie z.B. von sehr hartem Wasser in
weiches Wasser und umgekehrt gesetzt werden.

Gruß...
Frederic
Frederic Daguenet [ Fr, 02 Juni 2006 11:21 ] [ ID #127127 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"T. Brandwein" <tb [at] biotekt.de> schrieb im Newsbeitrag
news:447f9450$0$9307$9b622d9e [at] news.freenet.de...


> Na ja - ganz so möchte ich das nicht stehen lassen. Es gibt durchaus
> Mittel, den im Wasser schwebenden "Farbstoff" zu "extrahieren".
> Jeder Lappen, den man ins Wasser taucht, verfärbt sich, nimmt also
> Partikel auf und ein beachtlicher Teil bleibt auch beim Herausziehen
> haften.
> Nimmt ein Stoff selbst kein oder wenig Wasser auf, dann müsste
> man durch Eintauchen - auswaschen - eintauchen usw. durchaus
> (irgendwann) eine Klärung erzielen können.
> Mit vorgenässtem Geotextil (das sich auch schon als Algenfilter
> bewährt hat) klappt das ganz gut - jedenfalls hinsichtlich der
> Einfärbung des Flieses und des Auswaschens, bei dem reichlich
> gefärbtes Wasser anfällt.....
> Nur an der Farbe des Wassers im Teich ändert sich offensichtlich
> nichts, solange man nicht über eine Kolonne Waschfrauen verfügt,
> die noch das ausdauernde Arbeiten an Gewässern beherrschen.
> Ich kann's mir schlicht nicht leisten, dieses Verfahren bis zu einem
> erkennbaren Erfolg anzuwenden.


Das erinnert mich an den Versuch, Kaffee durch mehrmaliges, mechanisches
Filtern klar zu bekommen.
Da sich der Kaffee-genauso wie der Staub im Wasser auflöst, geht das auch
nicht bzw. dauert...

Die einzige Möglichkeit sind Bakterien.
-Oder aber der Wasserwechsel-

Ich würde Bakterien bevorzugen, da der Wasserwechsel nur kurze Zeit nutzt.
(Der Staub kommt ja wieder)

Aufgrund der momentanen Teperaturen sind die Bakterien noch nicht sonderlich
aktiv.
Durch den Wasserwechsel vernichtest du auch einen Großteil des vorhandenen
Stammes.

1. Entweder du wartest auf die Vermehrung der vorhandenen Bakterien
2. Du "imfst" den Teich mit einer Portion Schlamm eines z.B. klaren Baches
3. Du kaufst eine Flasche Bakterien.

Ich würde 2. nehmen

MfG
Thomas
Thomas Holle [ Fr, 02 Juni 2006 12:29 ] [ ID #127128 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

Hallo Frederic

> Mal eine blöde Frage: Was sind das denn für Schlammfluten? Wird
> Eurer Grundstück regelmäßig überschwemmt?

Hast Du mal von einem Phänomen namens Regen gehört?

> Kann man nicht irgendwie verhindern, das diese Brühe in den Teich
> schwabbt?

Natürlich kann man dass Durch einen hinreichend hohen Damm und eine
Überdachung. Es soll allerdings Gemeinden geben, die wegen solcher
Fluten in diesem Jahr schon Katastrophenalarm ausgerufen haben. Bei
denen haben die Wassermaßen nur gelacht, als sie die Dämme sahen.

Gruß
Bernhard
--
Ihr erreicht mich privat und persönlich
schneller und zuverlässiger unter
b <punkt> albert <at-Zeichen> link-f <punkt> org
Bernhard Albert [ Fr, 02 Juni 2006 12:43 ] [ ID #127129 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"Frederic Daguenet" <daguenet [at] skygate.de> schrieb:


> Mal eine blöde Frage: Was sind das denn für Schlammfluten? Wird Eurer
> Grundstück regelmäßig überschwemmt?

Momentan ja :-(
Wie schon geschrieben, ist ein gewisser Schmutzeintrag aus
dem Substrat der Dachbegrünung "normal". Die stammt noch
aus der Zeit, als "Grasdächer" Stand der Technik waren und
hat daher einen längst nicht mehr praktizierten Schichtaufbau.
Die sogenannte Vegetationsschicht hat dummerweise einen
gewissen Lehmanteil und der sickert inzwischen bei sehr viel
Nässe schon mal in die Entwässerung und damit in den Teich,
der einer Verrieselung vorgeschaltet ist. Bisher war dieser
Schmutzeintrag kein Problem - über den Winter wurde der
Teich trüb und mit einsetzendem Frühjahr ohne besonderen
Aufwand wieder klar.
Dieses Jahr ist das eben anders, weil neben dem Teich eine
neue Trockenmauer steht, die mit angefahrener Erde
hinterfüllt ist. Das hat sich noch nicht gesetzt, ist noch nicht
flächig genug bewachsen und auch noch nicht nennenswert
durchwurzelt. Wenn das seit Wochen durchnässte Zeug
mit heftigem Schlagregen beaufschlagt wird, rieseln winzige
Rinnsale aus der Mauer in den Teich. Aber die enthalten
eben die winzigen und effektiv färbenden Partikel.

> Kann man nicht irgendwie verhindern, das diese Brühe in
> den Teich schwabbt?

Höchstens indem ich hinter der Trockenmauer eine Folie
versenke. Dann hätt ich mir aber nicht die Mühe machen
müssen, Steine zu schleppen, sondern gleich betonieren
können. Ich nehme an, nächstes Frühjahr ist es von alleine
besser.

Grüße
Thorwald Brandwein

--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Fr, 02 Juni 2006 15:10 ] [ ID #127135 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

T. Brandwein schrieb:

> Höchstens indem ich hinter der Trockenmauer eine Folie
> versenke. Dann hätt ich mir aber nicht die Mühe machen
> müssen, Steine zu schleppen, sondern gleich betonieren
> können. Ich nehme an, nächstes Frühjahr ist es von alleine
> besser.

Ich würde das aber so machen, mit nem Filter ist das doch keine vernünftige
Lösung. Du wirst im Sommer auch immer wieder massive Klatschregen kriegen, ich
würde lieber zusehen, dass dieses Schlammwasser garnicht erst in den Teich
gerät. Notfalls schnell wachsende Gründungung, Blumen, etc auf der Trockenmauer
säen. Das ist ohnehin besser, sonst hast Du spätestens im Winter keine
Trockenmauer und keinen Teich mehr.

- Carsten
c.p.kurzXSPAM [ Fr, 02 Juni 2006 16:35 ] [ ID #127139 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

T. Brandwein wrote:
> [Eintrag von trübstoffen]
> ... Inzwischen
> tendiert die Wasserfärbung Richtung "rehbraun" und
> seit Tagen ist keine Tendenz des "Farbstoffes"
> erkennbar, sich irgendwo abzusetzen.
> Zwar verbleibt Schmutz (Feinschlamm) in Filterschwamm
> aber das gefilterte Wasser unterscheidet sich optisch
> nicht von ungefiltertem.

Feinstanteile in Schlamm sind immer ein Problem in der Filtertechnik.
Entweder es legt sich der Filter nach kurzer Zeit zu oder die Partikel
wandern durch das Filterbett als ob es gar nicht vorhanden wäre.
Ohne Partikelanalyse läßt ich im Grunde keine Aussage darüber treffen,
welcher Filter denn nun der richtige ist.
Bis runter zu einer Filterfeinheit von 20mikron kann ein Filterbett aus
Granatsand helfen. Filterbetthöhe hierbei mind. 600-800mm.
Da der Großteil der Partikel vermutlich jedoch unter 20mikron liegen
(schätzungsweise um die 2-5 mikron), helfen Anschwemm- oder
Beutelfilter. Profiausstattung ist leider nicht ganz billig, auch die
Filterkartuschen bzw Beutelfilter kosten mind 12 EUR/St (ohne MWSt) bei
Mindestgebindegrößen von 40 St.

Eine Alternative zur reinen Filtration wäre ein Flockung. Für Teiche
haben sich Polymere aus Chitosan sehr gut bewährt. Die coagulierten
Partikel können dann leicht über normale Sandfilter, vorzugsweise
Granatsand herausgenommen werden.

HTH
Grüße
Harald


--
http://www.wasseraufbereitungsseiten.de
Harald Maedl [ Fr, 02 Juni 2006 19:13 ] [ ID #127238 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"C.P Kurz" <c.p.kurzXSPAM [at] t-online.de> schrieb

> Ich würde das aber so machen, mit nem Filter ist das doch keine
> vernünftige Lösung. Du wirst im Sommer auch immer wieder
> massive Klatschregen kriegen, ich
> würde lieber zusehen, dass dieses Schlammwasser garnicht erst in den Teich
> gerät. Notfalls schnell wachsende Gründungung, Blumen, etc auf der
> Trockenmauer säen. Das ist ohnehin besser, sonst hast Du spätestens
> im Winter keine > Trockenmauer und keinen Teich mehr.

Ich mach mir da gar keine Sorgen... ;-) Trockenmauern aufsetzen kann ich
ganz gut und sogar meine erste ( über einen Meter hoch und im Löß
errichtet) steht nach rund 40 Jahren noch ordentlich. Bei der ist auch
zwei, drei Jahre lang der Dreck aus den Fugen gequollen.
Mit einer Folie erreiche ich nur eine Trennung zum Erdreich dahinter.
Die Fugen (sofern überhaupt "Dreck" drin hält waschen und
wehen aus und es ist bald keine "natürliche" Trockenmauer mehr,
sondern eine (auch thermisch vom Erdreich getrennte)
"Geröllaufschichtung".
Ich will aber Leben in den Fugen haben - Pflanzen, Insekten,
möglichst (wo Sonne ist) Eidechsen, ansonsten Amphibien und
von mir aus auch Mäuse. Deshalb hab lege Wert auf
den Bodenanschluss. (Ich ärger mich schon genug über
die blöde Teichfolie... Falls ich den Teich mal renoviere, wird
er laminiert und Split und Steine eingerollt!)

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Verschmutzungsproblem durch
Vegetation weitestgehend lösen kann. Die muss nur erst noch wachsen
und dazu fehlt es hier (heute morgen Regen und 4°C) seit Wochen
einfach nur am Wetter.... Gewisse Lufttemperaturen müssen einfach
sein, denn ein Teil der Mauer und des Geländes dahinter liegt im
Dauerschatten eines Gebäudes (Nordseite).

Sollte das Problem sich wider Erwarten aber doch etablieren, dann
wird in der Entwässerung des Gründaches ein kleiner Klärbehälter
vorgeschaltet und in der Nähe des Teiches (ca. 3 m3) noch ein
Erdtank (2 m3) versenkt.
Falls dann immer noch anhaltende Trübungen im Teich eintreten, wird
die Brühe großteils in diesen Tank gepumpt und aus der
Regenwasserzisterne ersetzt. Bei Bedarf kann ich auch die Drecks-
brühe direkt aus dem Teich oder aus dem Zusatztank im Garten
verteilen.

Grüße
Thorwald Brandwein

--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Sa, 03 Juni 2006 02:18 ] [ ID #127255 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"Harald Maedl" <Harald.Maedl [at] gmx.de> schrieb

> Feinstanteile in Schlamm sind immer ein Problem in der Filtertechnik.
.........................
> Da der Großteil der Partikel vermutlich jedoch unter 20mikron liegen
> (schätzungsweise um die 2-5 mikron), helfen Anschwemm- oder
> Beutelfilter. Profiausstattung ist leider nicht ganz billig, auch die
> Filterkartuschen bzw Beutelfilter kosten mind 12 EUR/St (ohne MWSt) bei
> Mindestgebindegrößen von 40 St.

Da ist sogar ein Austausch gegen Trinkwasser aus der Leitung
deutlich billiger und unkomplizierter

> Eine Alternative zur reinen Filtration wäre ein Flockung. Für Teiche
> haben sich Polymere aus Chitosan sehr gut bewährt. Die coagulierten
> Partikel können dann leicht über normale Sandfilter, vorzugsweise
> Granatsand herausgenommen werden.

Das hört sich interessant an und an irgendetwas in dieser
Richtung hab ich auch schon mal gedacht. Aber ähnlich
wie bei Bakterien ist mir das Funktionsprinzip noch nicht
ganz einleuchtend.
Ich unterstelle dem hiesigen Boden einen Farbstoffanteil -
wahrscheinlich durchaus etwas wie eine "Okerfarbe".
Von deren "Chemie" hab ich zwar keinerlei Ahnung,
aber für "nahrhaft" (organisch) halte ich sie nicht.
Eher sind es wohl Salze oder Oxide von Metallen.
(Rot(braun) spräche wohl für Kupfer?)
Wieso "fressen" (nach Meinung einiger Mitschreiber
hier) Bakterien so ein Zeug? Ich hab da Zweifel...
(Na gut - es gibt ja auch Stoffwechsel auf der
Basis von Schwefel....)

Zu einem Flockungsmittel (vor allem biologisch
abbaubar) hab ich - ehrlich gesagt - mehr Vertrauen,
als zu Bakterien, die in meinem (Kalt)Teich wohl noch
Winterschlaf halten oder eben den Dreck nicht mögen ;-(.
Diverse Bakterien müssten drin sein, denn es ist
ja auch seit 20 Jahren Kies, Schlamm usw. drin.

Nehmen wir mal an, dass die "Farbe" chemisch
irgendwas mit Metall zu tun hat (Viel Blei und
ganz wenig Silber und Gold ist jedenfalls im
Boden), dann stellt sich mir die Frage, wie ein
Flockungsmittel darauf wirkt. Wenn du meinst,
dass eine Anlagerung erflogen und eine erhebliche
Vergrößerung der Partikelgröße eintreten würde,
hätte ich nur noch die Frage, wie groß der Bedarf
für ca. 3000 l Wasser (d.h. "Farbstoff"-Trocken-
masse vermutlich im Bereich < 100 Gramm) sein
könnte, und wo man so etwas in entsprechender
Kleinmenge beziehen kann.

Danke für Infos. Würde das gerne - schon allein
interesseshalber - ausprobieren.

Grüße
Thorwald Brandwein


--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Sa, 03 Juni 2006 02:22 ] [ ID #127256 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

"Thomas Holle" <thomas_holle [at] web.de> schrieb

> Das erinnert mich an den Versuch, Kaffee durch mehrmaliges, mechanisches
> Filtern klar zu bekommen.
> Da sich der Kaffee-genauso wie der Staub im Wasser auflöst, geht das auch
> nicht bzw. dauert...

> Die einzige Möglichkeit sind Bakterien.
> -Oder aber der Wasserwechsel-

> Ich würde Bakterien bevorzugen, da der Wasserwechsel nur kurze Zeit nutzt.
> (Der Staub kommt ja wieder)

Von Bakterien hab ich keine Ahnung. Das sind m.W. Kleinlebewesen, die
teilweise zur Photosynthee fähig sind. Wie, bzw. warum die den vermutlich
anorganichen Dreck oder auch Farbstoff (vielleicht sogar eine
Metallverbindung) aus dem Wasser holen sollen, ist mir nicht klar.
Sie tun es scheinbar auch nicht - jedenfalls nicht wahrnehmbar.

> Aufgrund der momentanen Teperaturen sind die Bakterien noch nicht
sonderlich
> aktiv.

Das ist eine einleuchtende Erklärung für (scheinbare) Untätigkeit. Ich gehe
einfach mal davon aus, dass in einem alten Teich mit einigen cm (schlamm-
durchsetzten) Kies auf dem Boden auch ein paar Bakterien leben. Also
wenn die Biester mit meinem Schlamm "funktionieren" würden, müsste
ja irgendwann ein gewisse Erfolg eintreten...

> Durch den Wasserwechsel vernichtest du auch einen Großteil des vorhandenen
> Stammes.

Ja. Aber macht das so viel aus? Die haben doch (wenn die Parameter stimmen)
immense Vermehrungsraten. Also dürfte es nicht lange dauern, bis der alte
Stand wieder hergestellt ist.

> 1. Entweder du wartest auf die Vermehrung der vorhandenen Bakterien


> 2. Du "imfst" den Teich mit einer Portion Schlamm eines z.B. klaren Baches

Ich geh davon aus, dass eigentlich genug von den "Faultieren" da sein
müssten ;-) Wie groß sollte denn eine "Portion" für etwa 3000 l sein?

> 3. Du kaufst eine Flasche Bakterien.

Ne. Erst müssen die mir beweisen, dass sie ihr Geld wert sind ;-)

> Ich würde 2. nehmen

Um ehrlich zu sein - ich trau den Biestern in diesem Fall nicht.
Wenn der Dreck organischen Ursprungs wäre, würde mir
das mit den Bakterien als "Putzer" ja einleuchten, aber ich
befürchte, dass dies nicht so ist und die normale "Europäische
Gewässerbakterie" mit dem Farbstoff friedlich koexistiert
(oder auch daran eingeht) . Die Tatsache, dass seit einer
Woche keine Veränderung eintritt, belegt das m.E. sogar
(vom Wetter mal abgesehen).

Was kannst du zur "Ehrenrettung" der Bakterien anführen? ;-)

Grüße
Thorwald Brandwein

--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet und/
oder Gehör erwartet. Hier gilt ein Link, die praktischste Form der
Vorstellung, inzwischen als "spam". So eine Spinnerei....
Mehr zu meiner Person im Realen über: 3xw.biotekt.de.
Thorwald Brandwein [ Sa, 03 Juni 2006 03:02 ] [ ID #127257 ]

Re: Problem: Feinstschlamm im Gartenteich

T. Brandwein wrote:
> "Harald Maedl" schrieb

>> Eine Alternative zur reinen Filtration wäre ein Flockung. Für Teiche
>> haben sich Polymere aus Chitosan sehr gut bewährt. Die coagulierten
>> Partikel können dann leicht über normale Sandfilter, vorzugsweise
>> Granatsand herausgenommen werden.
> Das hört sich interessant an und an irgendetwas in dieser
> Richtung hab ich auch schon mal gedacht. Aber ähnlich
> wie bei Bakterien ist mir das Funktionsprinzip noch nicht
> ganz einleuchtend.
> Ich unterstelle dem hiesigen Boden einen Farbstoffanteil -
> wahrscheinlich durchaus etwas wie eine "Okerfarbe".
> Von deren "Chemie" hab ich zwar keinerlei Ahnung,
> aber für "nahrhaft" (organisch) halte ich sie nicht.
> Eher sind es wohl Salze oder Oxide von Metallen.
> (Rot(braun) spräche wohl für Kupfer?)

Es müssen nicht unbedingt gelöste Stoffes sein. Schlammpartikel könmnen
bis runter zu 2-5 Mikron gehen und sind ganz eklig herauszubekommen.

Kauf mal in der Drogerie Diatomeenerde und gib diese in einen
Kaffefilter (mit Filtertüte). Rechne die Fläche der Durchgangsbohrungen
des Filters, multipliziere die mit einer Filtergeschwindigkeit von 5
mtr/h und du erhältst den Durchsatz in Volumeneinheiten (Einheiten
beachten).
Beispiel: 3 Durchlässe á 2mm = 3 x 15,7ml/h = ca 50ml

Diese titriertst du möglichst gleichmäßig über einen Zeitraum einer
Stunde in deinen Filter. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen;-).
Alternativ baue aus Kunststoffrohr so einen provisorischen
Versuchsfilter mit einer möglichst großen Filterfläche und möglichst
hohem Filterbett (optimal mind 600-800mm), damit du eine größere
Durchflussleistung erreichst. (z.B 2"-Rohr, untere Öffnung mit feinem
Stoff bespannt oder so einen Spülschwamm hineingesteckt, damit die die
Diatomeenerde nicht herausgeschwemmt wird.)
Kommt das Wasser unten immer noch deutlich verfärbt heraus, dann hast
du schlechte Karten. Ist es klar, dann hast du gute Chancen über
Anschwemmfiltration oder Sand-/Kieselgurfilter das Wasser klar zu
bekommen.

An Metalloxide glaube ich eigentlich weniger, da diese in Verbindung
mit Luftsauerstoff schnell ausfällen und dann absetzen. Wäre es Kupfer,
würden deine Fische vermutlich schnell das Zeitliche segnen, dito die
Pflanzen, wäre es Eisen, so bilden sich nach kurzer Zeit deutliche
kristalline Ablagerungen. Einfach mal Teichbrühe in ein Glas geben,
etwas Sauerstoff durch Umrühren hineinbringen und ein paar Stunden
warten.

> Wieso "fressen" (nach Meinung einiger Mitschreiber
> hier) Bakterien so ein Zeug? Ich hab da Zweifel...
> (Na gut - es gibt ja auch Stoffwechsel auf der
> Basis von Schwefel....)

Wäre es Eisen und Mangan, dann kann sich entsprechende Mikrobiologie
bilden, die Fe + Mn im Organismus einlagert. Vielleicht waren ja
Nitrobacter und Nitrosomonas gemeint, die auch in Kläranlagen
eingesetzt werden. Sicherlich jedoch nicht für die Feinabscheidung von
Partikeln.

> Nehmen wir mal an, dass die "Farbe" chemisch
> irgendwas mit Metall zu tun hat (Viel Blei und
> ganz wenig Silber und Gold ist jedenfalls im
> Boden), dann stellt sich mir die Frage, wie ein
> Flockungsmittel darauf wirkt. Wenn du meinst,
> dass eine Anlagerung erflogen und eine erhebliche
> Vergrößerung der Partikelgröße eintreten würde,
> hätte ich nur noch die Frage, wie groß der Bedarf
> für ca. 3000 l Wasser (d.h. "Farbstoff"-Trocken-
> masse vermutlich im Bereich < 100 Gramm) sein
> könnte, und wo man so etwas in entsprechender
> Kleinmenge beziehen kann.

Imho rund 100ml/cbm, Dennerle hat Chitosanprodukte, auch Dinotec
(imho). Ich persönlich würde jedoch eine Art Skimmer bauen, dort zwei
Säckchen Flockmittel aus dem Schwimmbadbereich (Alusulfat) hineinlegen
und über einen selbstgebauten Sand-/Aktivkohlefilter filtrieren.
Wenn die Säckchen verbraucht sind, diese erneuern.
Für wenig mehr Geld sind schon professionelle "mobile"
Schnellfilteranlagen erhältlich, die du mit einer herkömmlichen
Gartenpumpe betreiben kannst. Geschätze Filterzeit mit Flockmittel ca
3-5 Tage, je nach Größe des Filters.
Eine Filtergeschwindigkeit von 5 mtr/h sollte meiner Meinung nach nicht
überschritten werden. (Bei einem Filter mit 300mm Durchmesser würde das
einem Durchfluss von rund 350ltr/h entsprechen.)

Einen Skimmer für das Flockmittel ist immer günstig. Dieser sollte sich
etwa 10 mtr vor der Filteranlage befinden, damit Zeit für den
Koagiluationsprozess vorhanden ist und die Partikel dann so groß sind,
dass sie auch im Filter abfiltriert werden können.
Den Filter nur dann rückspülen, wenn nicht mehr viel unten herauskommt.
Es bildet sich oben am Filterbett ein Filterkuchen, der sehr
wirkungsvoll auch Feinstpartikel abfiltrieren kann. Leider steigt
dadurch ganz enorm der Druckverlust.

Grüße
Harald
Harald Maedl [ Mo, 05 Juni 2006 21:15 ] [ ID #127409 ]
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