#1: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-19 20:26:53 by Haiko Johann
Hallo,
mir ist ein sehr sch=F6ner ca. 10 Jahre alter Pfennigbaum bei
Fensterreinigen heruntergefallen. Er war ca. 60 cm hoch. Jetzt sind
fast alle Seitentriebe und viele Bl=E4tter abgebrochen und er sieht
wirklich nicht mehr sch=F6n aus. Das tat weh; aber meine Idee ist jetzt,
ihn radikal bis auf die dicken Stamm=E4ste komplett zur=FCckzuschneiden
und neu austreiben zu lassen. Sollte ich lieber einge Bl=E4tter/=C4ste
stehenlassen, damit er seine Photosynthese betreiben kann, oder reicht
die Kraft im Stamm? Normalerweise sind sie ja recht unempfindlich, aber
im unteren Stammbereich sind gar keine Ans=E4tze f=FCr neue Triebe zu
sehen.=20
Gr=FC=DFe,
Haiko
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#2: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-20 00:57:38 by Reindl Wolfgang
Haiko Johann schrieb:
> mir ist ein sehr schöner ca. 10 Jahre alter Pfennigbaum
Du meinst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geldbaum
?
> fast alle Seitentriebe und viele Blätter abgebrochen und er sieht
> wirklich nicht mehr schön aus. Das tat weh; aber meine Idee ist jetzt,
> ihn radikal bis auf die dicken Stammäste komplett zurückzuschneiden
Der Geldbaum ist nach meiner eigenen Erfahrung so gut wie unkaputtbar.
Gib Deinem ein Jahr Zeit (den Sommer draußen) und überleg dann, wie du
ihn zurechtstutzen/-schneiden willst.
Gleich vom Hauptstamm neu anfangen ist zwar auch eine Opion - aber
warum? bei den Wachstumsraten braucht er eh mindestens 1 Jahr, bis er
wieder was gleich schaugt.
meint
Wolfgang
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#3: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-20 20:18:17 by Haiko Johann
Reindl Wolfgang schrieb:
> Du meinst:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Geldbaum
Ja, genau den.
> Gib Deinem ein Jahr Zeit (den Sommer drau=DFen) und =FCberleg dann, wie du
> ihn zurechtstutzen/-schneiden willst.
Danke f=FCr den Tipp. Den Platz habe ich leider nicht. Ich brings aber
nicht fertig ihn wegzuwerfen, also schaue ich mir mal an, wie sich der
Rumpf entwickelt.
Eigentlich ist es ja auch sch=F6n, wenn Pflanzen eine Geschichte haben
und nicht gleich entsorgt werden, wenn sie tempor=E4r mal ein bischen
derangiert sind.
Gr=FC=DFe,
Haiko
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#4: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-20 22:50:44 by Karla Baumann
Hi,
Haiko Johann schrieb:
...
> Danke für den Tipp. Den Platz habe ich leider nicht. Ich brings aber
> nicht fertig ihn wegzuwerfen, also schaue ich mir mal an, wie sich der
> Rumpf entwickelt.
nein, den brauchst du doch nicht wegschmeißen! Der treibt ruckzuck
wieder aus den Bruchkanten und darunter und drüber neue Blätter und
Zweige. Wenn ich meinen nicht manchmal übelst verstümmeln würde, wäre
das Monster nicht mehr handhabbar. Da bricht immer wieder mal was ab.
Ist überhaupt kein Problem. Aus abgebrochenen Zweigen kannst du übrigens
am laufenden Meter neue Bäume nachziehen, einfach in leicht feuchtes
Substrat stecken. Ich bilde mir ein, dass die Dinger sowieso nur aus
Sollbruchstellen bestehen.
Gruss,
Karla
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#5: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-24 02:38:35 by Reindl Wolfgang
Karla Baumann schrieb:
> Ich bilde mir ein, dass die Dinger sowieso nur aus
> Sollbruchstellen bestehen.
*g*
Wenn man dem Geldbaum einmal wirklich viel zu wenig Wasser gibt (was an
sich ja schon fast unmöglich ist) - dann läßt er einen Teil seiner Äste
vollständig vertrocknen, die dazugehörigen Astspitzen aber nicht.
Irgendwann fallen die Astspitzen dann ab, meist schon mit Wurzelansätzen.
Einzelne Blätter, die auf einen irgendwie brauchbar scheinenden Boden
fallen - treiben Wurzeln.
Der Baum ist deutlich unkaputbarer als sein Namensgeber.
Wolfgang
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#6: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-24 19:38:41 by Manfred Ginger
Reindl Wolfgang wrote:
>> Ich bilde mir ein, dass die Dinger sowieso nur aus
>> Sollbruchstellen bestehen.
>
> *g*
> Wenn man dem Geldbaum einmal wirklich viel zu wenig Wasser gibt (was an
> sich ja schon fast unmöglich ist) - dann läßt er einen Teil seiner Äste
> vollständig vertrocknen, die dazugehörigen Astspitzen aber nicht.
> Irgendwann fallen die Astspitzen dann ab, meist schon mit Wurzelansätzen.
> Einzelne Blätter, die auf einen irgendwie brauchbar scheinenden Boden
> fallen - treiben Wurzeln.
Ehrlich gesagt habe ich auch schon zwei Geldbäume umgebracht.
Die waren anfangs zwar mehr als gut gediehen. Aber ab einer
gewissen Größe wurden die Äste dann weichlich, und fielen ab.
Wäre das am ehesten auf zu kleinen Blumentopf, falsches Substrat
(einfache Blumenerde), Schädlinge, oder zu viel Wasser zurückzuführen?
Wenn Ihr raten müsstet.
> Der Baum ist deutlich unkaputbarer als sein Namensgeber.
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#7: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-24 20:32:41 by unknown
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#8: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-25 08:29:17 by Karla Baumann
Manfred Ginger schrieb:
...
> Ehrlich gesagt habe ich auch schon zwei Geldbäume umgebracht.
>
> Die waren anfangs zwar mehr als gut gediehen. Aber ab einer
> gewissen Größe wurden die Äste dann weichlich, und fielen ab.
...
tot gegossen und ggfs. überdüngt. Meiner geht jetzt ins 10. Jahr,
angefangen mit einem Winzling (abgebrochenes Ästchen mit 5 Blättern).
Wohnt im Büro, wiegt mehrere Kilos (letzt in ein anderes Büro umgezogen,
ächz, wobei er eine ganze Umzugskiste brauchte) und der Stamm ist
armdick. Er muss viel alleine klarkommen und wird nicht verwöhnt. D.h.
er muss durch einige Trockenperioden. Steht in ganz normaler Blumenerde.
Gruss
Karla
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#9: Re: kaputten Pfennigbaum zurückschneiden
Posted on 2006-06-29 22:17:10 by Haiko Johann
Karla Baumann schrieb:
> Wohnt im B=FCro, wiegt mehrere Kilos (letzt in ein anderes B=FCro umgezog=
en,
> =E4chz, wobei er eine ganze Umzugskiste brauchte) und der Stamm ist
> armdick. Er muss viel alleine klarkommen und wird nicht verw=F6hnt.
Der bildet ziemlich viel Masse =FCber der Erdoberfl=E4che und wird dann
in einem zu kleinem Topf instabil. Das sag ich jetzt so schlau :-)
Gr=FC=DFe,
Haiko
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