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senkrechten hang befestigen, gardena pipeline entwässerungsventil schließt nicht, wassersteckdose hahn, rückbulbe, salzsäure zur poolfiolie, mountfield m1 spares, &esrc=s, tecumseh motor drehzahl pendelt, nesträuber vögel, cut down a damsom tree

#1: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-27 15:34:00 by dirk-weber

Hi,

wir =FCberlegen, in unserem Garten eine Pappel zu setzen. Sonnig ist er, =20
keine Staun=E4sse.

Fragt sich, ob die Pappel unser Klima vertr=E4gt. Wir sind hier in Arft, =20
das ist in der Eifel, N=E4he N=FCrburgring, ca. 540 Meter =FCber NN. Im =20
Winter kann es da schon mal ziemlich rau werden.

Hat jemand vergleichbare Erfahrungen mit so einer Pappel?

Sie w=FCrde bei uns so in etwa in die Ecke des Gartens kommen, an deren =20
Au=DFenseite genau eine wundersch=F6ne Stra=DFenlaterne steht.

Gru=DF aus Arft,

Dirk Weber



--=20
dirk-weber@web.de
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#2: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 08:13:56 by Rolf_R

On 27 Jun 2006 13:34:00 +0000, dirk-weber@web.de (Dirk Weber) wrote:

>wir überlegen, in unserem Garten eine Pappel zu setzen. Sonnig ist er,
>keine Staunässe.
>
>Fragt sich, ob die Pappel unser Klima verträgt. Wir sind hier in Arft,
>das ist in der Eifel, Nähe Nürburgring, ca. 540 Meter über NN. Im
>Winter kann es da schon mal ziemlich rau werden.
>
>Hat jemand vergleichbare Erfahrungen mit so einer Pappel?
>
Pappeln sind bei uns zuhause, die wachsen überall und vertragen unser
Klima.

>Sie würde bei uns so in etwa in die Ecke des Gartens kommen, an deren
>Außenseite genau eine wunderschöne Straßenlaterne steht.
>
Weißt du, dass Pappeln schnellwüchsig sind und 30 bis 45 Meter hoch
werden? Pappeln sind Flachwurzler, wenn sie nicht vom Sturm entwurzelt
werden, bricht dir der Wind die Krone raus. Bei euch bekommt man doch
den Wind aus erster Hand.

Las das sein und such dir ein nettes kleines und handliches Bäumchen
aus. Wie wär es denn mit Robinie, Amberbaum, Linde, Weiß- oder
Rotbuche? Letztere lassen sich auch gut in Fiorm schneiden.

Ausgerechnet eine Pappel solltest du dir und deinen nachbarn nicht
antun.

Rolf

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#3: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 08:56:40 by Sandra Hartwig

Dirk Weber schrieb:

> Hi,
>
> wir =FCberlegen, in unserem Garten eine Pappel zu setzen. Sonnig ist er,
> keine Staun=E4sse.
>
> Fragt sich, ob die Pappel unser Klima vertr=E4gt. Wir sind hier in Arft,
> das ist in der Eifel, N=E4he N=FCrburgring, ca. 540 Meter =FCber NN. Im
> Winter kann es da schon mal ziemlich rau werden.

Hallo Dirk.

Unser Haus steht direkt neben einer Pappel-"Allee" - dazwischen nur
eine kleine Stra=DFe.
Die Pappeln sind ca. 30 Meter hoch (kann ich schlecht sch=E4tzen, aber
sie sind RIESIG). Bei Wind und Sturm beugen die sich gummiartig =FCber
unser Haus, ziemlich angsteinfl=F6=DFend, aber man gew=F6hnt sich dran.
Umgest=FCrzt ist noch keine, aber die sind sozusagen "selbstreinigend"
und werfen abgestorbene Zweige und =C4ste in Massen ab. Die =C4ste sind
gern auch mal armdick, stecken dann je nach dem im Boden drin oder
schlagen unsere Pflanzen zusammen.
Zweige und Bl=E4tter liegen vor allem nach st=E4rkerem Wind
fl=E4chendeckend im Garten und auf der Stra=DFe.
Extreme Temperaturen halten sie anscheinend hervorragend aus. Das
d=FCrfte nicht das Problem sein.

> Hat jemand vergleichbare Erfahrungen mit so einer Pappel?

Siehe oben.

Ach, ich verga=DF:
Die "K=E4tzchen", die die Pappeln abwerfen, hinterlassen bei
Feuchtigkeit blauschwarze Flecken auf unserer Terrasse. Und die werfen
einiges ab ... ;-)

> Sie w=FCrde bei uns so in etwa in die Ecke des Gartens kommen, an deren
> Au=DFenseite genau eine wundersch=F6ne Stra=DFenlaterne steht.

So gro=DF kann Euer Garten gar nicht sein, dass ihr mit einer Pappel
gl=FCcklich werdet. AU=DFer es gibt "zahme" kleine Arten. Ich kenn mich
da nicht aus.
Aber meiner Erfahrung nach, solltet Ihr diese Idee ganz schnell
vergessen!!!

Gr=FC=DFe,

Sandra

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#4: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 08:56:40 by Ka Prucha

"Dirk Weber" schrieb

> Hat jemand vergleichbare Erfahrungen mit so einer Pappel?

Servus

Mein Vater hat einmal eine in den Garten gepflanzt.
Nach drei Jahren Blattlauszucht hatte er aber genug davon.

In der Nähe waren drei große Säulenpappeln von denen
jetzt noch eine steht. Eine davon brach bei einen leichten Sturm
ohne Vorwarnung, die zweite wurde vor einiger Zeit aus
Sicherheitsgründen gefällt.

mfg Ka Prucha

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#5: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 08:56:40 by Helmut Wollmersdorfer

Rolf-R.Kopp wrote:
> Pappeln sind Flachwurzler,

Und sie schicken die Wurzeln schnell und weit (10 m) durch die Gegend.
Angrenzende Betonflächen werden gehoben, in Asphaltflächen entstehen
Wülste und Risse - innerhalb von wenigen Jahren.

Helmut Wollmersdorfer

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#6: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 08:56:40 by search_for_signature

Dirk Weber schrieb:
> Hi,
>
> wir überlegen, in unserem Garten eine Pappel zu setzen. Sonnig ist er,
> keine Staunässe.

Hallo
...das würde ich mir noch mal gründlichst überlegen: Pappeln werden
schnell sehr groß, machen beim geringsten Wind viel Lärm, werfen ständig
Ästchen und gerne auchg schon mal stärkere Äste ab, werden schnell
morsch und sind bei Sturm eine ständige Gefahr.
gh

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#7: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 10:23:56 by Ina Koys

Sandra Hartwig schrieb:

> So groß kann Euer Garten gar nicht sein, dass ihr mit einer Pappel
> glücklich werdet. AUßer es gibt "zahme" kleine Arten. Ich kenn mich
> da nicht aus.

Ein paar Gärten weiter hat mal einer eine "Italienische Zwergpappel"
gepflanzt. Wir kennen die nur als ausgewachsenes Exemplar und es ist
schon möglich, dass die so 20-30 cm kleiner bleibt als eine normale
Pappel. Inzwischen hat der Besitzer sie gefällt, weil sie langsam alt
wurde und die herabfallenden Äste überhand nahmen - das Haus steht so 4
m daneben. Er hat jetzt einen wunderschönen ökologisch sehr wertvollen
Hochstubben.

Ina

--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice

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#8: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-28 14:34:28 by c.p.kurzXSPAM

Rolf-R.Kopp schrieb:

> Weißt du, dass Pappeln schnellwüchsig sind und 30 bis 45 Meter hoch
> werden? Pappeln sind Flachwurzler, wenn sie nicht vom Sturm entwurzelt
> werden, bricht dir der Wind die Krone raus. Bei euch bekommt man doch
> den Wind aus erster Hand.

Sehr richtig. Pappeln sind Zeitbomben. Sehr schön, wenn sie auf freiem Feld in
einer Reihe stehen, aber niemanden gefährden können. Die schmeißen unendlich
Aststücke ab, bis sie sich dann irgendwann selbst spontan umlegen. Ich habe
mich vor einigen Jahren tierisch geärgert, als an dem an unsere damalige
Mietwohnung angrenzenden Sportplatz der gesamte Pappelrand umgelegt wurde. Als
ich danach die Stümpfe gesehen habe, war ich froh drüber. Ein ordentlicher
Sturm, und die hätten allesamt auf den Parkreihen bzw. den direkt angrenzenden
Häusern gelegen...


- Carsten

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#9: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 08:56:53 by Rolf_R

On 29 Jun 2006 00:19:43 -0700, "Sandra Hartwig" <hartwig29@yahoo.de>
wrote:

>C.P Kurz schrieb:
>
>> Rolf-R.Kopp schrieb:
>>
>> > [...]
>> > Pappeln sind Flachwurzler, wenn sie nicht vom Sturm entwurzelt
>> > werden, bricht dir der Wind die Krone raus. Bei euch bekommt man doch
>> > den Wind aus erster Hand.
>>
>> Sehr richtig. Pappeln sind Zeitbomben.
>> [...]
>
>Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
>die unser Haus "flankieren".
>[...]
>
Naja, es gibt so etwas wie eine Verkehrssicherungspflicht - wie etwa
das Schneeräumen und Streuen im Winter. Ruf doch einfach mal bei eurem
Grünflächenamt an und frag nach den örtlichen Regeln und
Gegebengheiten. Die würden auch sicher jemanden zur Begutachtung
rausschicken (in unserer Gemeinde jedenfalls) und gegebenenfalls den
Nachbarn oder wer immer verantwortlich ist für die Bäume informieren,
wenn es ein Problem gibt.

Die nach dem zweiten Weltkrieg wie wild angepflanzten
Schwarzpappel-Hybriden sind sehr schnellwüchsig und nach 30 bis 40
Jahren ausgewachsen und erntereif. Dann beginnt der Stamm häufig auch
von innen her zu verrotten, bei Stürmen werden sie dann schon mal
leicht umgeweht, wegen ihrer Größe bieten die Pappeln dem Wind ja auch
eine gute Angriffsfläche.

Übrigens geht das Anpflanzen von Pappelalleen, zumindest hier im
Rheinland, auf Napoleon zurück.

Grüße von Rolf

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#10: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 09:19:43 by Sandra Hartwig

C=2EP Kurz schrieb:

> Rolf-R.Kopp schrieb:
>
> > Wei=DFt du, dass Pappeln schnellw=FCchsig sind und 30 bis 45 Meter hoch
> > werden? Pappeln sind Flachwurzler, wenn sie nicht vom Sturm entwurzelt
> > werden, bricht dir der Wind die Krone raus. Bei euch bekommt man doch
> > den Wind aus erster Hand.
>
> Sehr richtig. Pappeln sind Zeitbomben. Sehr sch=F6n, wenn sie auf freiem =
Feld in
> einer Reihe stehen, aber niemanden gef=E4hrden k=F6nnen. Die schmei=DFen =
unendlich
> Astst=FCcke ab, bis sie sich dann irgendwann selbst spontan umlegen. Ich =
habe
> mich vor einigen Jahren tierisch ge=E4rgert, als an dem an unsere damalige
> Mietwohnung angrenzenden Sportplatz der gesamte Pappelrand umgelegt wurde=
.. Als
> ich danach die St=FCmpfe gesehen habe, war ich froh dr=FCber. Ein ordentl=
icher
> Sturm, und die h=E4tten allesamt auf den Parkreihen bzw. den direkt angre=
nzenden
> H=E4usern gelegen...

Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
die unser Haus "flankieren".
Gibt es irgendwelche Vorschriften, die den
Gesundheits-/Sicherheitszustand der Pappeln betreffen?
Die B=E4ume sind ca. 35-40 Jahre alt, m=FCsste der Besitzer sie
vielleicht der Sicherheit wegen vom Fachmann pflegen lassen
(abgestorbene, bruchgef=E4hrdete =C4ste schneiden, etc.)?
Bei uns st=FCrmt es immer ordentlich und nachdem, was ich hier lese,
tr=F6stet mich eine etwaige Versicherungszahlung auch nicht mehr sehr...

Danke und Gr=FC=DFe,
Sandra

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#11: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 10:01:00 by dirk-weber

Hi,

vielen Dank f=FCr die Tipps. Also werden wir keine Pappel pflanzen.

Gru=DF aus Arft,

Dirk Weber





--=20
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#12: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 15:44:31 by c.p.kurzXSPAM

Sandra Hartwig schrieb:

> Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
> die unser Haus "flankieren".
> Gibt es irgendwelche Vorschriften, die den
> Gesundheits-/Sicherheitszustand der Pappeln betreffen?
> Die Bäume sind ca. 35-40 Jahre alt, müsste der Besitzer sie
> vielleicht der Sicherheit wegen vom Fachmann pflegen lassen
> (abgestorbene, bruchgefährdete Äste schneiden, etc.)?
> Bei uns stürmt es immer ordentlich und nachdem, was ich hier lese,
> tröstet mich eine etwaige Versicherungszahlung auch nicht mehr sehr...

Ich würde den Besitzer mal unaufgeregt auf das Risiko hinweisen und ihn bitten,
mal einen Sachverständigen kommen zu lassen, ggfs. zuständiges Grünflächenamt
anrufen. Man sieht das den Dingern von außen nicht an, die können hohl werden
wie ein Strohhalm.

- Carsten

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#13: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 16:05:45 by klaus_horstmann

Moin,

Rolf-R.Kopp schrieb:


> >
> Naja, es gibt so etwas wie eine Verkehrssicherungspflicht - wie etwa
> das Schneer=E4umen und Streuen im Winter. Ruf doch einfach mal bei eurem
> Gr=FCnfl=E4chenamt an und frag nach den =F6rtlichen Regeln und
> Gegebengheiten.

Die sind allgemein gleich - zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht
gen=FCgt wohl im Allgemeinen eine halj=E4hrliche Inaugenscheinnahme
durch den Baumbesitzer - er muss dabei auf sichtbare Sch=E4den
und Erkrankungen kontrollieren.
Was f=FCr ihn nicht sichtbar ist, ist auch wohl nicht relevant.
Gibt's entsprechende Rechtsurteile dar=FCber, frach' bitte nicht
nach dem AZ - ist schon vier Jahre her, das Nachbars Baum mein
Auto zerlegte :-)
Im Netz d=FCrfte man dazu schnell f=FCndig werden.

BTW: F=FCr mich ist der ideale Platz f=FCr Pappeln genau der Platz, der
von meinem Haus aus gesehen auf der gegen=FCberliegenden Seite
der Weltkugel liegt - aber das nur so am Rande :-) (ach ja, bisher
unbekannte Planeten w=E4ren auch noch o.k.)

Gru=DF
Klaus
Klaus

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#14: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-29 16:44:31 by search_for_signature

Sandra Hartwig schrieb:

> Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
> die unser Haus "flankieren".
> Gibt es irgendwelche Vorschriften, die den
> Gesundheits-/Sicherheitszustand der Pappeln betreffen?

Du könntest Deine Besorgnis schriftlich(!) der Gemeindeverwaltung oder
Baureferat zukommen lassen wenn Du da wirklich Sorge hast und auch schon
Äste runtergekommen sind. Schicke das Schreiben dann als Einschreiben
aber vermeide Panikmache. Die Schreiben werden auf jeden Fall gestempelt
und angesehen und fast immer wird dann ein Auftrag erteilt, die Bäume zu
überprüfen und ggf. zu beschneiden oder zu fällen. Der "Witz" dabei ist,
dass sich normalerweise niemand um die Bäume kümmert bis etwas passiert,
gibt es jedoch vorher schon Warnhinweise, muss irgendjemand eine
Entscheidung treffen und Verantwortung übernehmen.
gh

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#15: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-30 22:44:36 by Sandra Hartwig

Rolf-R.Kopp schrieb:

> On 29 Jun 2006 00:19:43 -0700, "Sandra Hartwig" <hartwig29@yahoo.de>
> wrote:
>
> >C.P Kurz schrieb:
> >Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
> >die unser Haus "flankieren".
> >[...]
> >
> Naja, es gibt so etwas wie eine Verkehrssicherungspflicht - wie etwa
> das Schneer=E4umen und Streuen im Winter. Ruf doch einfach mal bei eurem
> Gr=FCnfl=E4chenamt an und frag nach den =F6rtlichen Regeln und
> Gegebengheiten. Die w=FCrden auch sicher jemanden zur Begutachtung
> rausschicken (in unserer Gemeinde jedenfalls) und gegebenenfalls den
> Nachbarn oder wer immer verantwortlich ist f=FCr die B=E4ume informieren,
> wenn es ein Problem gibt.

Das h=F6rt sich vern=FCnftig an. Wir haben bis jetzt vermieden, da mehr
als n=F6tig L=E4rm dr=FCber zu machen. Der riesige Garten geh=F6rt einem
sehr alten Ehepaar. Die Leute hegen und pflegen ihren "Park" seit
Jahrzehnten voller M=FChe. Zwei der Pappeln - ganz am Rand - haben sie
unaufgefordert vor ca. 2 Jahren f=E4llen lassen nachdem wir hier gebaut
haben. Sonst h=E4tten wir Nachmittags wahrscheinlich gar keine Sonne
mehr. Allerdings ist das was, aus dem verbliebenen Stumpf w=E4chst,
schon wieder ca. 2,5 Meter hoch!
Die B=E4ume sehen ja trotz allem sch=F6n aus und man sieht sie schon von
vielen Kilometer Entfernung. AU=DFerdem wurde unsere Stra=DFe nach ihnen
benannt. Die liegt nach starkem Regen oder WInd eben auch
fl=E4chendeckend mit dem Pappelzeugs voll.

Eine in der N=E4he wohnende Gartenarchitektin erz=E4hlte mir mal, dass es
normal sei, dass die toten =C4ste runterfallen. Das sei eine Art
Selbstreinigung und nicht weiter besorgniserregend.
Immerhin holen wir unser Kind in N=E4chten mit starkem Wind zu uns ins
Zimmer auf die Baumabgewandte Seite des Hauses.... :-)

> Die nach dem zweiten Weltkrieg wie wild angepflanzten
> Schwarzpappel-Hybriden sind sehr schnellw=FCchsig und nach 30 bis 40
> Jahren ausgewachsen und erntereif.

Was hei=DFt denn "erntereif"?

> Dann beginnt der Stamm h=E4ufig auch
> von innen her zu verrotten, bei St=FCrmen werden sie dann schon mal
> leicht umgeweht, wegen ihrer Gr=F6=DFe bieten die Pappeln dem Wind ja auch
> eine gute Angriffsfl=E4che.

WUnderbar! Wir wohnen auf einer sehr, sehr windigen Anh=F6he. Kein Tag
ohne WInd!

> =DCbrigens geht das Anpflanzen von Pappelalleen, zumindest hier im
> Rheinland, auf Napoleon zur=FCck.

Der konnte ja auch nicht wissen, dass es hier mal so eng im Land wird
und was die B=E4ume im Alter von 40, 50 Jahren anstellen.:-)

Danke und Gr=FC=DFe,
Sandra

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#16: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-30 22:48:51 by Sandra Hartwig

klaus_horstmann@web.de schrieb:

> Moin,
>
> Rolf-R.Kopp schrieb:

> > Naja, es gibt so etwas wie eine Verkehrssicherungspflicht - wie etwa
> > das Schneer=E4umen und Streuen im Winter. Ruf doch einfach mal bei eurem
> > Gr=FCnfl=E4chenamt an und frag nach den =F6rtlichen Regeln und
> > Gegebengheiten.
>
> Die sind allgemein gleich - zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht
> gen=FCgt wohl im Allgemeinen eine halj=E4hrliche Inaugenscheinnahme
> durch den Baumbesitzer - er muss dabei auf sichtbare Sch=E4den
> und Erkrankungen kontrollieren.
> Was f=FCr ihn nicht sichtbar ist, ist auch wohl nicht relevant.

Na, dann.....! :-/

> Gibt's entsprechende Rechtsurteile dar=FCber, frach' bitte nicht
> nach dem AZ - ist schon vier Jahre her, das Nachbars Baum mein
> Auto zerlegte :-)

Bei uns w=E4r es nicht nur das Auto...

> Im Netz d=FCrfte man dazu schnell f=FCndig werden.

> BTW: F=FCr mich ist der ideale Platz f=FCr Pappeln genau der Platz, der
> von meinem Haus aus gesehen auf der gegen=FCberliegenden Seite
> der Weltkugel liegt - aber das nur so am Rande :-) (ach ja, bisher
> unbekannte Planeten w=E4ren auch noch o.k.)

Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Immerhin: Mit ein bisschen Phantasie h=F6rt sich das starke Rauschen der
Pappeln im Wind wie Meeresrauschen an ;-) Ich versuche, ihnen eben auch
was positives abzugewinnen.
Das Holz erscheint mir =FCbrigens sehr miserabel zu sein. die
abgeworfenen =C4ste zumindest sind br=FCchig wie Eiszapfen. Die wirken
schon halb vermodert bevor sie =FCberhaupt unten ankommen.
Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

Gr=FC=DFe,
Sandra

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#17: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-30 22:51:46 by Sandra Hartwig

C=2EP Kurz schrieb:

> Sandra Hartwig schrieb:
>
> > Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
> > die unser Haus "flankieren".
> > Gibt es irgendwelche Vorschriften, die den
> > Gesundheits-/Sicherheitszustand der Pappeln betreffen?
> > Die B=E4ume sind ca. 35-40 Jahre alt, m=FCsste der Besitzer sie

> Ich w=FCrde den Besitzer mal unaufgeregt auf das Risiko hinweisen und ihn=
bitten,
> mal einen Sachverst=E4ndigen kommen zu lassen, ggfs. zust=E4ndiges Gr=FCn=
fl=E4chenamt
> anrufen. Man sieht das den Dingern von au=DFen nicht an, die k=F6nnen hoh=
l werden
> wie ein Strohhalm.

Der Besitzer ist sehr, sehr alt und sehr =E4h, verstockt.
Aber ich werd es mal vorsichtig versuchen.

Danke,=20
Gr=FC=DFe,
Sandra

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#18: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-30 22:54:45 by Sabine Dem

Sandra Hartwig wrote:

> Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

Soweit ich weiß, werden in Holland daraus die Holzschuhe gemacht. Ansonsten
gibt/gab es bei Manufactum Einwegeßbesteck aus Pappelholz.

--
Servus, Sabine

Meine Katzen, Katzenbalkon, Meerschweinchen, Käfigbau, Gastkatzen:
http://beasties.blaubeer.at

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#19: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-06-30 23:01:24 by Sandra Hartwig

G=FCnter Hackel schrieb:

> Sandra Hartwig schrieb:
>
> > Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
> > die unser Haus "flankieren".
> > Gibt es irgendwelche Vorschriften, die den
> > Gesundheits-/Sicherheitszustand der Pappeln betreffen?
>
> Du k=F6nntest Deine Besorgnis schriftlich(!) der Gemeindeverwaltung oder
> Baureferat zukommen lassen wenn Du da wirklich Sorge hast und auch schon
> =C4ste runtergekommen sind. Schicke das Schreiben dann als Einschreiben
> aber vermeide Panikmache. Die Schreiben werden auf jeden Fall gestempelt
> und angesehen und fast immer wird dann ein Auftrag erteilt, die B=E4ume zu
> =FCberpr=FCfen und ggf. zu beschneiden oder zu f=E4llen. Der "Witz" dabei=
ist,
> dass sich normalerweise niemand um die B=E4ume k=FCmmert bis etwas passie=
rt,
> gibt es jedoch vorher schon Warnhinweise, muss irgendjemand eine
> Entscheidung treffen und Verantwortung =FCbernehmen.

Ich denke, wir werden dann doch mal einen Fachmann die B=E4ume ansehen
lassen. Wenn der dann die =C4ste als Warnhinweise erkennt, dann k=F6nnen
wir besseren Gewissens aktiv werden. Denn - wie Du schreibst - diese
Panikmache wollten wir eben vermeiden.

Danke und Gr=FC=DFe,
Sandra

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#20: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 00:00:25 by Rolf_R

On 30 Jun 2006 13:44:36 -0700, "Sandra Hartwig" <hartwig29@yahoo.de>
wrote:

>Rolf-R.Kopp schrieb:
>
>> On 29 Jun 2006 00:19:43 -0700, "Sandra Hartwig" <hartwig29@yahoo.de>
>> wrote:
>>
>> >C.P Kurz schrieb:
>> >Langsam mache ich mir doch ein bisschen Sorgen um die alten Pappeln,
>> >die unser Haus "flankieren".
>> >[...]
>> >
>> Naja, es gibt so etwas wie eine Verkehrssicherungspflicht...
>
>Die Bäume sehen ja trotz allem schön aus und man sieht sie schon von
>vielen Kilometer Entfernung....
>
Das fand auch Napoleon schon gut, er ließ Pappelalleen als
strategische Wegmarkierungen pflanzen.

>Eine in der Nähe wohnende Gartenarchitektin erzählte mir mal, dass es
>normal sei, dass die toten Äste runterfallen. Das sei eine Art
>Selbstreinigung und nicht weiter besorgniserregend.
>
Die Gartenarchitektin hat ja sicher recht. Wenn sich die Pappel gerade
mal wieder selbst reinigt, möchte ich doch lieber nicht in der Nähe
sein.

>Immerhin holen wir unser Kind in Nächten mit starkem Wind zu uns ins
>Zimmer auf die Baumabgewandte Seite des Hauses.... :-)
>
Eine gute Idee. Da kommt nämlich auch schon mal was Größeres runter...

>> Die nach dem zweiten Weltkrieg wie wild angepflanzten
>> Schwarzpappel-Hybriden sind sehr schnellwüchsig und nach 30 bis 40
>> Jahren ausgewachsen und erntereif.
>
>Was heißt denn "erntereif"?
>
Na, reif zum Fällen eben. Hier am Niederrhein wurde die Pappel auch
"Aussteuerbaum" genannt. Bei der Geburt der Tochter gepflanzt konnte
der Baum bei der Heirat gefällt werden und mit dem Erlös die Aussteuer
bezahlt werden, so wird gesagt.

Pappeln gehören zu den Weidengewächsen, ihr Holz ist vielseitig
verwendbar. Seit Urzeiten wird es als Schnitzholz verwendet, auch die
Seifener Holzfiguren werden aus Pappelholz geschnitzt. Viele berühmte
Holzskulpturen sind aus Pappelholz gemacht. Hier am Niederrhein wurden
daraus Holzschuhe hergestellt. Das Holz hat ein geringes Gewicht, ist
gleichmäßig gemasert, astfrei und es lässt sich leicht verarbeiten,
z.B. zu Schälholz für die Herstellungt von Sperrholz und
Tischlerplatten.

>> Dann beginnt der Stamm häufig auch
>> von innen her zu verrotten, bei Stürmen werden sie dann schon mal
>> leicht umgeweht, wegen ihrer Größe bieten die Pappeln dem Wind ja auch
>> eine gute Angriffsfläche.
>
>Wunderbar! Wir wohnen auf einer sehr, sehr windigen Anhöhe. Kein Tag
>ohne WInd!
>
Der Pappel macht das nichts; wenn die Krone rausbricht, wächst da
wieder was Neues nach.

>> Übrigens geht das Anpflanzen von Pappelalleen, zumindest hier im
>> Rheinland, auf Napoleon zurück.
>
>Der konnte ja auch nicht wissen, dass es hier mal so eng im Land wird
>und was die Bäume im Alter von 40, 50 Jahren anstellen.:-)
>
In diesem Alter stellen Pappeln, genau wie alle anderen
Weidengewächse, eine ziemliche Gefahr dar. Bei der Pappel kommt zu
aller Brüchigkeit noch verschärfend ihre Riesigkeit hinzu. Wo so ein
Goliath hinfällt, ist alles platt.

An einem öffentlichen Weg wären die Bäume schon längst von der
zuständigen Gemeinde oder Straßenmeisterei gefällt worden.

Grüße von Rolf

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#21: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 01:41:10 by c.p.kurzXSPAM

Sandra Hartwig schrieb:

> Das Holz erscheint mir übrigens sehr miserabel zu sein. die
> abgeworfenen Äste zumindest sind brüchig wie Eiszapfen. Die wirken
> schon halb vermodert bevor sie überhaupt unten ankommen.
> Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

Pappeln (bestimmte Sorten) sind seit einiger Zeit als schnellwachsendes
Energie- und Papierholz ziemlich im Kommen. Die Heizqualität ist zwar
schlechter als bei Buche, aber dafür wächst Pappel deutlich schneller, gerade
in den ersten Lebensjahren. Diese Pappeln lässt man aber nicht so alt werden,
die werden je nach Bedarf so zwischen 5 und 10 Jahren geerntet. 'Geerntet',
weil sie nach dem kompletten Abschneiden wieder austreiben und nicht neu
gepflanzt werden müssen, was natürlich viel billiger ist als so einen Wald
komplett neu anzulegen.
Da die Pappeln eigentlich nur Reisig, aber keine Aststruktur bilden, sind sie
auch sehr einfach weiterzuverarbeiten, da das Holz nur abgelängt werden muss,
während der Erntezeitpunkt fast durchgängig den Durchmesser bestimmt.

- Carsten

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#22: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 07:32:43 by Rolf_R

On Sat, 01 Jul 2006 08:24:10 +0200, Günter Hackel
<search_for_signature@invalid.xs> wrote:

>C.P Kurz schrieb:
>
>> Pappeln (bestimmte Sorten) sind seit einiger Zeit als schnellwachsendes
>> Energie- und Papierholz ziemlich im Kommen. Die Heizqualität ist zwar
>> schlechter als bei Buche, aber dafür wächst Pappel deutlich schneller, gerade
>> in den ersten Lebensjahren.
>
>LOL
> ..schlechter als Buche ist eine maßlose Untertreibung, schlechter als
>Bücher würde eher passen. Pappelholz würde ich nie als Brennholz
>verarbeiten...
>
Sollst du ja auch nicht. Pappel wird aber in großem Maßstab zu Pellets
verarbeitet. Wegen des schnellen Wachstums ist die
Schwarzpappel-Hybride in der Gesamtbilanz ungeschlagen.

Grüße von Rolf

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#23: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 08:24:10 by search_for_signature

C.P Kurz schrieb:

> Pappeln (bestimmte Sorten) sind seit einiger Zeit als schnellwachsendes
> Energie- und Papierholz ziemlich im Kommen. Die Heizqualität ist zwar
> schlechter als bei Buche, aber dafür wächst Pappel deutlich schneller, gerade
> in den ersten Lebensjahren.

LOL
..schlechter als Buche ist eine maßlose Untertreibung, schlechter als
Bücher würde eher passen. Pappelholz würde ich nie als Brennholz
verarbeiten falls es nicht zufällig und kostenlos anfällt. Das Zeug hat
einen geringen Brennwert, verpufft fast und produziert massenhaft Asche.
Nö, dafür wäre mir der Aufwand beim sägen und spalten schon zu groß.
gh
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#24: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 09:44:51 by Gerhard Zahn

Am 30 Jun 2006 13:48:51 -0700 schrieb Sandra Hartwig:

Hallo,

>Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

man vielleicht nicht,
weil man seine Bleistifte nicht selbst bastelt. :-)

Beste Grüße G e r h a r d

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#25: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 19:32:50 by Ina Koys

Sandra Hartwig schrieb:

> Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

Angeblich macht man Streichhölzer draus.

Ina

--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice

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#26: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-01 19:34:24 by Ina Koys

Günter Hackel schrieb:

>> Pappeln (bestimmte Sorten) sind seit einiger Zeit als
>> schnellwachsendes Energie- und Papierholz ziemlich im Kommen. Die
>> Heizqualität ist zwar schlechter als bei Buche, aber dafür wächst
>> Pappel deutlich schneller, gerade in den ersten Lebensjahren.
>
> LOL
> ..schlechter als Buche ist eine maßlose Untertreibung, schlechter als
> Bücher würde eher passen. Pappelholz würde ich nie als Brennholz
> verarbeiten falls es nicht zufällig und kostenlos anfällt. Das Zeug hat
> einen geringen Brennwert, verpufft fast und produziert massenhaft Asche.
> Nö, dafür wäre mir der Aufwand beim sägen und spalten schon zu groß.

Wenn ich die anderen Postings richtig verstehe, sägt und spaltet es sich
von alleine...

Ina


--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice

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#27: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-02 00:35:29 by c.p.kurzXSPAM

Günter Hackel schrieb:

> einen geringen Brennwert, verpufft fast und produziert massenhaft Asche.
> Nö, dafür wäre mir der Aufwand beim sägen und spalten schon zu groß.

Die Industriewälder werden wie gesagt geerntet. Gespaltet werden die nicht, man
erntet die so alt, wie man den Durchmesser benötigt. Ökonomisch ist die Buche
da klar im Nachteil. Da diese Pappeln jung geerntet werden, sitzen sie in
Abständen von unter 1m.

- Carsten

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#28: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-03 01:19:35 by Helmut Wollmersdorfer

Sandra Hartwig wrote:

> Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?

Ja, wird als Nutzholz gepflanzt, z.B. früher in den Donauauen.
Die Einheimischen haben 'Kanader' dazu gesagt, weil das glaub ich
Kanadische Züchtungen/Hybriden waren/sind. Ich hab mir in der Jugend
Geld dazuverdient mit dem Schälen von Meterprügeln. Angeblich sind die
zu Zündholzern und Zahnstochern verarbeitet worden. Das sogenannte
Wipfelholz (verästeltes, gebogenes Zeugs aus der Baumkrone) konnten die
Einheimischen billig erwerben, praktisch kostenlos, wenn sie das
Schlagareal von diesem Holz und Astwerk säuberten.

Als Brennholz ist es nicht gut lagerungsfähig, lässt sich nur relativ
bald gut spalten, und es hat keinen guten Brennwert.

In Italien ist Pappelholz für Gemüse- und Obstkisten sehr beliebt.
Pappel ist eine der leichtesten heimischen Holzsorten mit einem
spezifischen Gewicht bis runter zu 0,3.

Helmut Wollmersdorfer

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#29: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-03 01:29:23 by Helmut Wollmersdorfer

Ina Koys wrote:

> Wenn ich die anderen Postings richtig verstehe, sägt und spaltet es sich
> von alleine...

Täusch Dich nicht. Ich hab früher jedes Jahr 10-20 Raummeter Pappel
gespalten. Man muss recht bald von der Seite des frischen Schnittes
spalten, alte Schnitte 'verfilzen' und das Spaltbeil kann Dir ins
Gesicht zurückprellen. Pappel ist zäh.

Buche oder Eiche kannst Du auch nach 10 Jahren herumliegen noch spalten
- meist genügt einfach, das Spaltbeil aus geringer Höhe drauffallen zu
lassen.

Helmut Wollmersdorfer

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#30: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-03 12:12:39 by Sandra Hartwig

Sabine Dem schrieb:

> Sandra Hartwig wrote:
>
> > Kann man mit Pappelholz eigentlich irgendetwas anfangen ?
>
> Soweit ich wei=DF, werden in Holland daraus die Holzschuhe gemacht. Anson=
sten
> gibt/gab es bei Manufactum Einwege=DFbesteck aus Pappelholz.
>

Das wundert mich, dass Manufactum "Wegwerf-Produkte" vrkauft. Aber das
sagt dann doch wieder was =FCber das Pappelholz aus, nicht?

Sandra

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#31: Re: Standortfrage Pappel

Posted on 2006-07-03 13:18:07 by Sabine Dem

Sandra Hartwig wrote:

> Das wundert mich, dass Manufactum "Wegwerf-Produkte" vrkauft. Aber das
> sagt dann doch wieder was über das Pappelholz aus, nicht?

Ja, daß es ein schnell nachwachsender Rohstoff ist, der noch dazu
umweltfreundlich rasch verrottet, im gegensatz zum Einwegbesteck aus
Plastik. Deshalb ja auch bei Manufaktum. :-)
--
Servus, Sabine

Meine Katzen, Katzenbalkon, Meerschweinchen, Käfigbau, Gastkatzen:
http://beasties.blaubeer.at

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