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senkrechten hang befestigen, gardena pipeline entwässerungsventil schließt nicht, wassersteckdose hahn, rückbulbe, salzsäure zur poolfiolie, mountfield m1 spares, &esrc=s, tecumseh motor drehzahl pendelt, nesträuber vögel, cut down a damsom tree

#1: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 10:07:00 by dirk-weber

Hi,

an unserem Pflaumenbaum wollen wir einen gr=F6=DFeren Ast abs=E4gen. Stellt=
=20
sich die Frage, wie die Schnittstelle zu versorgen ist. Muss man da =20
was drauf schmieren oder einfach den Schnitt gerade s=E4gen (nachdem der =20
eigentliche Ast ab ist) und trocknen lassen?

Der Ast d=FCrfte so an die 10 - 15 cm Durchmesser haben.

Gru=DF aus Arft,

Dirk Weber



--=20
dirk-weber@web.de
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#2: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 10:15:17 by Gerhard Zahn

Am 29 Jun 2006 08:07:00 +0000 schrieb Dirk Weber:

Hallo,

>an unserem Pflaumenbaum wollen wir einen größeren Ast absägen. Stellt
>sich die Frage, wie die Schnittstelle zu versorgen ist. Muss man da
>was drauf schmieren oder einfach den Schnitt gerade sägen (nachdem der
>eigentliche Ast ab ist) und trocknen lassen?
>
>Der Ast dürfte so an die 10 - 15 cm Durchmesser haben.

bei einem derart starken Ast, ist das ein sehr großer Eingriff.
Wäre es nicht möglich, den Ast zu belassen und nur die nach unten
hängenden Zweige wegzunehmen?

Wenn nein, dann muss man vermeiden, dass beim Absägen die Rinde nach
unten abgerissen wird. Erst auf einen Stutzen zurücksägen und danach
erst den möglichst knappen Schnitt am Stamm machen, ist eine
Möglichkeit.

Was die Wundversorgung angeht, herrscht im Obstbau noch immer die
Meinung vor, man solle die Sägestelle mit einem Wundwachs versorgen
und zwar nicht ganzflächig, sondern nur die Anschnittstelle des
Rindenringes.

Beste Grüße G e r h a r d

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#3: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 10:34:54 by Robert Gummi

Hi,

Dirk Weber wrote:
> an unserem Pflaumenbaum wollen wir einen größeren Ast absägen. Stellt
> sich die Frage, wie die Schnittstelle zu versorgen ist. Muss man da
> was drauf schmieren oder einfach den Schnitt gerade sägen (nachdem der
> eigentliche Ast ab ist) und trocknen lassen?
>
> Der Ast dürfte so an die 10 - 15 cm Durchmesser haben.

Da scheint es nach wie vor Uneinigkeit zu geben. Die einen sagen, dass macht
man nicht mehr, weil das Holz unter dem Wundverschluss feucht bleibt und
damit die Fäulnispilze noch besser gedeihen. Die anderen sagen, dass man so
große Schnittflächen auf jeden Fall verstreichen soll. Es gibt auch grosse
Unterschiede zwischen den verschiedenen Mitteln.

Ich denke, es kommt auch darauf an, ob die Schnittfläche senkrecht liegt
oder waagerecht, vielleicht auch ob auf der Wetterseite oder nicht. Wenn
schon Wundverschluss, dann vielleicht einen mit Fungizid. Oder evtl. einen
Regenschutz drüber bauen.

Ich habe einen Pflaumenbaum, der viel zu hoch war, 'kürzer' gemacht. Habe
bei diesem keinen Wundverschluss angewandt, aber wie sich die
Schnittstellen langfristig verhalten kann ich wohl erst in ein paar Jahren
sagen.

Bye,
Robert

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#4: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 11:15:38 by Rolf_R

On Thu, 29 Jun 2006 10:15:17 +0200, Gerhard Zahn <gerhard.zahn@gmx.de>
wrote:

>Am 29 Jun 2006 08:07:00 +0000 schrieb Dirk Weber:
>
>>an unserem Pflaumenbaum wollen wir einen größeren Ast absägen....
>>Der Ast dürfte so an die 10 - 15 cm Durchmesser haben.
>
>bei einem derart starken Ast, ist das ein sehr großer Eingriff.
>Wäre es nicht möglich, den Ast zu belassen und nur die nach unten
>hängenden Zweige wegzunehmen?
>
>Wenn nein, dann muss man vermeiden, dass beim Absägen die Rinde nach
>unten abgerissen wird. Erst auf einen Stutzen zurücksägen und danach
>erst den möglichst knappen Schnitt am Stamm machen, ist eine
>Möglichkeit.
>
....oder zur Vermeidung von Rindenabrissen rundum einen halbe
Zentimeter ansägen, vor allem von unten, und dann den Schnitt von oben
her vollenden.

>Was die Wundversorgung angeht, herrscht im Obstbau noch immer die
>Meinung vor, man solle die Sägestelle mit einem Wundwachs versorgen
>und zwar nicht ganzflächig, sondern nur die Anschnittstelle des
>Rindenringes.
>
Ich habe beides schon praktiziert, auch mit verschiedenen Mitteln.
Gegen drückende Säfte hat allerdings wohl kaum je irgendein
Wundverschluss eine Chance. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit
Fassadenfarbe, die schon von Haus aus Fungizidzusätze enthielt. Die
ist nämlich noch atmungsaktiv oder wie man das nennt. Natürlich habe
ich sie mit Abtönfarbe graugrün eingefärbt (dunkles Resedagrün)

Die Straßenmeistereien sägen oft baumdicke Äste ab und lassen die
Bäume selber damit fertig werden. Es ist für mich immer wieder
beeindruckend, dass es auch tatsächlich funktioniert.

Rolf

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#5: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 13:22:20 by Gerhard Zahn

Am Thu, 29 Jun 2006 11:15:38 +0200 schrieb Rolf-R.Kopp:

Hallo,

>>Was die Wundversorgung angeht, herrscht im Obstbau noch immer die
>>Meinung vor, man solle die Sägestelle mit einem Wundwachs versorgen
>>und zwar nicht ganzflächig, sondern nur die Anschnittstelle des
>>Rindenringes.
>>
>Ich habe beides schon praktiziert, auch mit verschiedenen Mitteln.
>Gegen drückende Säfte hat allerdings wohl kaum je irgendein
>Wundverschluss eine Chance.

als Stöpsel gegen den Saftdruck ist der Wundverschluss ja auch nicht
gedacht. Mit Saftverlust würde ich bei einem Obstgehölz um diese Zeit
auch nicht rechnen.

>Die Straßenmeistereien sägen oft baumdicke Äste ab und lassen die
>Bäume selber damit fertig werden. Es ist für mich immer wieder
>beeindruckend, dass es auch tatsächlich funktioniert.

Tja, deshalb schrieb ich ja, dass im Obstbau weiterhin Wundverschluss
angeraten wird. Im Bereich Baumpflege war das auch mal üblich, in
letzter Zeit scheint sich dort durchzusetzen, die Sägestelle nicht zu
behandeln.
Für den Obstbau habe ich alleine in diesem Jahr etwa ein Dutzend
Schriftstellen gefunden, die weiterhin sofortigen Wundverschluss
empfehlen, um das Eindringen von Holzpilzen zu verhindern.


Beste Grüße G e r h a r d

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#6: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 13:50:30 by Bernhard Albert

Hallo,

> Da scheint es nach wie vor Uneinigkeit zu geben. Die einen sagen,
> dass macht man nicht mehr, weil das Holz unter dem Wundverschluss
> feucht bleibt und damit die Fäulnispilze noch besser gedeihen.

Das machen sie aber nicht, wenn man nur die Wundflächen verstreicht
und nicht die gesamte Schnittfläche.

Gruß
Bernhard
--
Ihr erreicht mich privat und persönlich
schneller und zuverlässiger unter
b <punkt> albert <at-Zeichen> link-f <punkt> org

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#7: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 20:09:32 by culprit

Gerhard Zahn schrieb:
> [...]
> Wenn nein, dann muss man vermeiden, dass beim Absägen die Rinde nach
> unten abgerissen wird. Erst auf einen Stutzen zurücksägen und danach
> erst den möglichst knappen Schnitt am Stamm machen, ist eine
> Möglichkeit.

Aber nicht zu knapp. Den Astkragen ("Astring") stehen lassen.

Viele Grüßen,
Hanni

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#8: Re: Astschnittstelle versorgen

Posted on 2006-06-29 20:56:44 by Gerhard Zahn

Am Thu, 29 Jun 2006 20:09:32 +0200 schrieb Hanni Schmid:

Hallo,

>Gerhard Zahn schrieb:
> > [...]
>> Wenn nein, dann muss man vermeiden, dass beim Absägen die Rinde nach
>> unten abgerissen wird. Erst auf einen Stutzen zurücksägen und danach
>> erst den möglichst knappen Schnitt am Stamm machen, ist eine
>> Möglichkeit.
>
>Aber nicht zu knapp. Den Astkragen ("Astring") stehen lassen.

genau, halt "auf Astring". Hier ist es bildlich dargestellt:
http://www.arborist.de/baumbiologie.htm

Da aber Gärtnern keine absolute Wissenschaft ist, auch dazu noch eine
andere Meinung aus "Zwölf Monate im Garten", Ausgabe 1995:

"Aststümpfe waren bisher verpönt. Wo bei älteren Bäumen nicht mehr mit
der Verheilung der Wunde zu rechnen ist (über 8 cm Durchmesser), ist
der Aststumpf bis 50 cm Länge zu bevorzugen, besonders am Mittelast.
Er schützt die Ansatzstelle besser als eine auf Astring gesägte,
verstrichene Sägewunde!"

Die Überlegung hat durchaus auch etwas.
Und bei Walnüssen war auf Astring schon immer zu kurz. :-)

Beste Grüße G e r h a r d

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