#1: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-06-30 16:56:43 by Doris Ochowat
Hallo Rosenfreunde,
nach jahrelanger Rosenpflege mit Chemie, möchte ich nun endgültig auf
Gesteinsmehl umsteigen. Hat jemand Erfahrungen damit und welche?
Es gibt das soganannte "Vulkasan", aber nur in kleinen Gebinden, deshalb
teuer,und es gibt einfaches Gesteinsmehl, das ist billig und kann im
Internet bestellt werden.Beides kann gespritz und gestäubt werden, wobei das
Stäuben schwierig ist, weil es angeblich kaum noch Geräte dafür gibt.
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Rosige Grüße Doris
http://doris-ochowat.medion-fotoalbum.de
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#2: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-01 09:44:51 by Gerhard Zahn
Am Fri, 30 Jun 2006 16:56:43 +0200 schrieb Doris Ochowat:
Hallo,
>nach jahrelanger Rosenpflege mit Chemie, möchte ich nun endgültig auf
>Gesteinsmehl umsteigen.
da wäre schon interessant, was dich an deiner bisherigen Rosenpflege
und ihren Ergebnissen stört und was du dir davon mit welchem
Gesteinsmehl an Besserung erhoffst.
>Hat jemand Erfahrungen damit und welche?
Sieht sehr dünn aus.
>Es gibt das soganannte "Vulkasan", aber nur in kleinen Gebinden, deshalb
>teuer,und es gibt einfaches Gesteinsmehl, das ist billig und kann im
>Internet bestellt werden.
Es gibt wohl eher deshalb verschiedene Gesteinsmehle, weil es
verschiedene Gesteinsarten gibt. Alle wird es irgendwo in großen und
kleinen Gebinden geben.
Seltsam mutet mir aber an, dass man so etwas nach dem Preis kauft und
nicht nach den Inhaltsstoffen und deren erwartete Wirkung.
>Beides kann gespritz und gestäubt werden, wobei das
>Stäuben schwierig ist, weil es angeblich kaum noch Geräte dafür gibt.
Wenn das Stäuben so günstig wäre, würde es wohl auch in dem Umfang
angewendet, dass Stäubegeräte im Handel wären.
Dass man Gesteinsmehl auch spritzen kann, ist mir zB neu. Wie viel bar
Druck braucht's denn dazu und wie groß muss die Spritzdüse sein?
Das riecht sehr nach teuerer Gerätschaft.
Könnte es sein, dass du die einzige bist, die ihre knackig-grün
glänzenden Rosenblätter mit Staub verunzieren will?
Beste Grüße G e r h a r d
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#3: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-01 10:14:16 by DW2FM
"Gerhard Zahn" <gerhard.zahn@gmx.de> schrieb
> Dass man Gesteinsmehl auch spritzen kann, ist mir zB neu. Wie viel bar
> Druck braucht's denn dazu und wie groß muss die Spritzdüse sein?
> Das riecht sehr nach teuerer Gerätschaft.
Müßte eigentlich mit einen transportablen Sandstrahlgerät
zu schaffen sein...
Frank
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#4: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-01 10:59:46 by Hannelore Goos
Hallo Doris,
Am Fri, 30 Jun 2006 16:56:43 +0200 schrieb Doris Ochowat:
> Hallo Rosenfreunde,
> nach jahrelanger Rosenpflege mit Chemie, möchte ich nun endgültig auf
> Gesteinsmehl umsteigen. Hat jemand Erfahrungen damit und welche?
Ich kenne Gesteinsmehl nur als Düngezusatz vor allem bei Bodenmüdigkeit, da
es viele Spurenelemente enthält.
> Es gibt das soganannte "Vulkasan", aber nur in kleinen Gebinden, deshalb
> teuer,und es gibt einfaches Gesteinsmehl, das ist billig und kann im
> Internet bestellt werden.
Da kommt es auf die Inhaltsstoffe und den pH-Wert an.
> Beides kann gespritz und gestäubt werden, wobei das
> Stäuben schwierig ist, weil es angeblich kaum noch Geräte dafür gibt.
> Bin für jeden Hinweis dankbar.
Wir haben uns früher die Stäubedosen selbst gemacht: Eine große Dose von
Schuhcreme (oder NIvea) gut reinigen, an der Seite (also auf den
Randstreifen des Dosenunterteils) dicht beieinander mit einem Vorstecher
oder Körner 3-5 feine Löcher - fertig. Wenn du jetzt dein Pulver einfüllst
und auf den Deckel drückst, dass der Innenteil vor- und zurückspringt, dann
wird das Pulver durch die kleinen Löcher fein zerstäubt. Mit der Lochgröße
musst du ein bisschen experimentieren.
--
Hannelore Goos
http://www.sonnenastro.de
http://www.neomarica.net
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#5: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-01 11:11:09 by Gerhard Zahn
Am Sat, 1 Jul 2006 10:14:16 +0200 schrieb Frank Müller:
Hallo,
>"Gerhard Zahn" <gerhard.zahn@gmx.de> schrieb
>
>> Dass man Gesteinsmehl auch spritzen kann, ist mir zB neu. Wie viel bar
>> Druck braucht's denn dazu und wie groß muss die Spritzdüse sein?
>> Das riecht sehr nach teuerer Gerätschaft.
>
>Müßte eigentlich mit einen transportablen Sandstrahlgerät
>zu schaffen sein...
ja feilich, so was steht ja in jedem Gartenschuppen ohnehin rum. :-)
Beste Grüße G e r h a r d
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#6: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-01 20:09:59 by Ina Koys
Hannelore Goos schrieb:
> Ich kenne Gesteinsmehl nur als Düngezusatz vor allem bei Bodenmüdigkeit, da
> es viele Spurenelemente enthält.
Ich nehm das Zeug als Komposthilfe - bietet prima Humuskerne, wie wir
bei unserem Sandboden außerdem zur Verbesserung der
Wasserspeicherfähigkeit brauchen. Heißt auf Deutsch, dass mich nur die
Korngröße interessiert, was da drin ist, ist mir herzlich schnuppe, so
lange es nicht gleich Dioxin ist.
Ich hab glaube ich auch schon gelesen, dass Steinmehl gegen pilzliche
Erkrankungen helfen soll. Wie das ablaufen soll, ist mir persönlich aber
schleierhaft. U.a. deshalb, weil Steinmehl aus beliebigem Stein
hergestellt werden kann und das Ergebnis dann ungefähr so vergleichbar
ist wie Pappelholz mit Teakholz.
Ina
--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice
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#7: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-02 08:32:12 by Gerhard Zahn
Am Sat, 01 Jul 2006 20:09:59 +0200 schrieb Ina Koys:
Hallo,
>Hannelore Goos schrieb:
>
>> Ich kenne Gesteinsmehl nur als Düngezusatz vor allem bei Bodenmüdigkeit, da
>> es viele Spurenelemente enthält.
dass die verschiedenen Gesteinsmehle Spurenelemente enthalten, ist
wohl klar. Dass aber das, was man üblicherweise mit "Bodenmüdigkeit"
umschreibt, etwas mit Mangel an Spurenelementen oder eines bestimmten
Spurenelements zu tun hat, glaube ich weniger.
Wer hat denn schon je einen Spurenelementmangel festgestellt?
Wenn Rosen gilben, fehlt ihnen Eisen. Hilft ihnen da Gesteinsmehl?
Wenn Sellerieknollen, Blumenkohl oder Rettich Spuren von Bormangel
aufweisen, wird niemand auf die Idee kommen, den mit Gesteinsmehl zu
beheben.
>Ich nehm das Zeug als Komposthilfe - bietet prima Humuskerne, wie wir
>bei unserem Sandboden außerdem zur Verbesserung der
>Wasserspeicherfähigkeit brauchen. Heißt auf Deutsch, dass mich nur die
>Korngröße interessiert, was da drin ist, ist mir herzlich schnuppe, so
>lange es nicht gleich Dioxin ist.
Gesteinsmehl im Zusammenhang mit Humusbildung? Da würde ich eher auf
gemahlene Tonminerale setzen.
>Ich hab glaube ich auch schon gelesen, dass Steinmehl gegen pilzliche
>Erkrankungen helfen soll. Wie das ablaufen soll, ist mir persönlich aber
>schleierhaft. U.a. deshalb, weil Steinmehl aus beliebigem Stein
>hergestellt werden kann und das Ergebnis dann ungefähr so vergleichbar
>ist wie Pappelholz mit Teakholz.
Nicht nur gegen pilzliche Erkrankungen, auch gegen Blattläuse soll
Gesteinsmehl helfen. Dabei wird eine Staubschicht von Gesteinmehl auf
den Blättern ausgebracht, die dann das Ansiedeln von Pilzsporen und
Blattläusen reduzieren soll. Wie Gesteinsmehl auch noch auf der
Blattunterseite hält, weiß ich nicht.
Aber ich werde meinen Pflanzen weiterhin keine Sonnenbrille aus
Gesteinsmehlstaub verpassen.
Beste Grüße G e r h a r d
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#8: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-02 11:20:43 by Ina Koys
Gerhard Zahn schrieb:
>> Ich nehm das Zeug als Komposthilfe - bietet prima Humuskerne, wie wir
>> bei unserem Sandboden außerdem zur Verbesserung der
>> Wasserspeicherfähigkeit brauchen. Heißt auf Deutsch, dass mich nur die
>> Korngröße interessiert, was da drin ist, ist mir herzlich schnuppe, so
>> lange es nicht gleich Dioxin ist.
>
> Gesteinsmehl im Zusammenhang mit Humusbildung? Da würde ich eher auf
> gemahlene Tonminerale setzen.
Einverstanden. Meine Hoffung war, dass Steinmehl der Korngröße von Ton
einigermaßen nahe kommt. Denn - praktischer Aspekt - wo krieg ich jetzt
gemahlene Tonminerale her? Steinmehl ist vielleicht nicht genau so gut,
aber wesentlich leichter zu kriegen und vermutlich auch zu bezahlen. Das
wiegt sich dann vielleicht unterm Strich einigermaßen auf.
Ina
--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice
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#9: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-02 18:37:45 by Hannelore Goos
Hallo Gerhard,
Am Sun, 02 Jul 2006 08:32:12 +0200 schrieb Gerhard Zahn:
> dass die verschiedenen Gesteinsmehle Spurenelemente enthalten, ist
> wohl klar. Dass aber das, was man üblicherweise mit "Bodenmüdigkeit"
> umschreibt, etwas mit Mangel an Spurenelementen oder eines bestimmten
> Spurenelements zu tun hat, glaube ich weniger.
Es geht hier eigentlich nicht um Glauben. Wir kennen ca. 109 chemische
Elemente, von denen mindestens 70 in der Erdkruste vorkommen. Die, die als
"Spurenelemente" industriell angeboten werden, sind diejenigen, die noch im
grob messbaren Bereich liegen. Die übrigen sind im Gesteinsmehl in
natürlicher Zusammensetzung enthalten. Warum sind frische
Verwitterungsböden wie der Löß in Nordchina, der durch Winde aus dem
Himalaya regelmäßig erneuert wird, so unglaublich fruchtbar?
Von http://de.biosem.ch
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++
Steinmehle
Steinmehle haben im Gartenbau wie in der Landwirtschaft eine wichtige
Funktion. Bei verarmten Böden können dadurch lebenswichtige Mineral- und
Spurenelemente zugegeben werden
Die Steinmehle gleichen sanft den pH-Wert aus. Mikrolebewesen und
Regenwürmer reagieren gut auf Steinmehlzugaben. Steinmehle stärken die
Pflanzen und erhöhen damit die Abwehrkräfte gegen Krankheiten und gegen
Schädlinge. Zusätzlich macht man die Erfahrung, dass die
Verbrennungsschäden an der Grasnarbe kleiner sind, bringt man Gülle mit
Steinmehl versehen aus. An windfreien Tagen auf Lauch gestäubt, hilft
Steinmehl gegen die Lauchmotte, bei Kabis und Bohnen gegen Blattläuse.
Saugende und fressende Schadinsekten meiden steinmehlüberpuderte Blätter
und Stengel. Der Staub kommt den Insekten ins Fresszeug, tötet sie nicht,
veranlasst sie aber zur Auswanderung. Die Auswanderung selber kann aber
eine lange und tödliche Angelegenheit sein, denn z.B. die Läuse sind sehr
anspruchvolle Konsumenten: Bohnenläuse suchen wieder Bohnenstauden...!
Während der Auswanderung und Suche nach gleichem Fress- und Saugbarem,
fressen und vermehren sie sich nicht. Steinmehle und Qurzsand sind gute
Geruchsträger. Beigemischt zu schädlingsabwehrenden Kräuterjauchen können
sie so deren Wirkung verstärken.
Steinmehle wirken auch lockernd und verbessernd auf die physikalische
Struktur des Bodens oder des Kompostes.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++
--
Hannelore Goos
http://www.sonnenastro.de
http://www.neomarica.net
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#10: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-02 18:39:29 by Hannelore Goos
Am Sun, 02 Jul 2006 11:20:43 +0200 schrieb Ina Koys:
> wo krieg ich jetzt
> gemahlene Tonminerale her? Steinmehl ist vielleicht nicht genau so gut,
> aber wesentlich leichter zu kriegen und vermutlich auch zu bezahlen. Das
> wiegt sich dann vielleicht unterm Strich einigermaßen auf.
Bentonit.
--
Hannelore Goos
http://www.sonnenastro.de
http://www.neomarica.net
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#11: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-02 20:18:55 by Gerhard Zahn
Am Sun, 2 Jul 2006 18:37:45 +0200 schrieb Hannelore Goos:
Hallo,
>Hallo Gerhard,
>
>Am Sun, 02 Jul 2006 08:32:12 +0200 schrieb Gerhard Zahn:
>
>> dass die verschiedenen Gesteinsmehle Spurenelemente enthalten, ist
>> wohl klar. Dass aber das, was man üblicherweise mit "Bodenmüdigkeit"
>> umschreibt, etwas mit Mangel an Spurenelementen oder eines bestimmten
>> Spurenelements zu tun hat, glaube ich weniger.
>
>Es geht hier eigentlich nicht um Glauben. Wir kennen ca. 109 chemische
>Elemente, von denen mindestens 70 in der Erdkruste vorkommen. Die, die als
>"Spurenelemente" industriell angeboten werden, sind diejenigen, die noch im
>grob messbaren Bereich liegen. Die übrigen sind im Gesteinsmehl in
>natürlicher Zusammensetzung enthalten. Warum sind frische
>Verwitterungsböden wie der Löß in Nordchina, der durch Winde aus dem
>Himalaya regelmäßig erneuert wird, so unglaublich fruchtbar?
Die sind bestimmt nicht so unglaublich fruchtbar, wegen der
enthaltenen Spurenelemente. Diese tragen wohl im Wortsinn nur in
Spuren zum Ertrag bei.
Aber: wer bitte hat festgestellt, dass meinem Gartenboden irgendwelche
Spurenelemente fehlen?
Ich habe den Eindruck, dass ich auch weiterhin gut und gerne ohne
Gesteinsmehle auskomme und mir einen Haufen Geld spare.
Wenn ich von Empfehlungen lese, wonach man auf Gemüseland ca. 200 g/qm
Gesteinsmehl ausbringen soll, was bei meinen ca. 100 qm in zehn Jahren
200 kg wären, dann glaube ich der Werbung kein Wort mehr. Denn die
Gärten, die ich kenne, die schon generationenlang ohne Gesteinsmehl
auskommen, beweisen deren Entbehrlichkeit.
Beste Grüße G e r h a r d
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#12: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-03 09:30:47 by Gerhard Zahn
Am Sat, 01 Jul 2006 20:09:59 +0200 schrieb Ina Koys:
Hallo,
>Ich nehm das Zeug als Komposthilfe - bietet prima Humuskerne, wie wir
>bei unserem Sandboden außerdem zur Verbesserung der
>Wasserspeicherfähigkeit brauchen. Heißt auf Deutsch, dass mich nur die
>Korngröße interessiert, was da drin ist, ist mir herzlich schnuppe, so
>lange es nicht gleich Dioxin ist.
als ich das gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass dich wegen
des Sandbodens, was die Korngröße des Gesteinsmehls angeht, eine
größere Korngröße interessiert.
Liege ich da richtig? Dazu meinte nämlich ein Gesteinsmehl-Freak:
"Die Gehalte an Phosphor, Kalium, Magnesium, Kalzium und Kieselsäure
sind vom Ausgangsgestein (z.B. Basalt, Granit, Lava, aber auch
Tonmehle) abhängig. Die Mahlfeinheit ist für die Anwendung je nach
Bodenart entscheidend. Bei sandigen und humosen Böden haben sich sehr
feine Mehle bewährt, bei tonigen Böden gröbere Mehle."
Wie man allerdings auf die Idee kommen kann, per sündteuerem
Gesteinsmehl Defizite des Bodens an Phosphor, Kalium, Magnesium und
Kalzium beheben zu wollen, ist mir eher schleierhaft.
Beste Grüße G e r h a r d
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#13: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-03 10:59:39 by Ina Koys
Gerhard Zahn schrieb:
>> Ich nehm das Zeug als Komposthilfe - bietet prima Humuskerne, wie wir
>> bei unserem Sandboden außerdem zur Verbesserung der
>> Wasserspeicherfähigkeit brauchen. Heißt auf Deutsch, dass mich nur die
>> Korngröße interessiert, was da drin ist, ist mir herzlich schnuppe, so
>> lange es nicht gleich Dioxin ist.
>
> als ich das gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass dich wegen
> des Sandbodens, was die Korngröße des Gesteinsmehls angeht, eine
> größere Korngröße interessiert.
>
> Liege ich da richtig?
Äh, nein. Sand ist doch schon das größte Korn (quasi gleich nach
Felsen...) in dem man was anbauen kann. Wasser läuft durch. Jetzt will
ich (steter Tropfen höhlt den Stein) immer mal das Winzigste zuführen,
dessen ich habhaft werde, eben damit ich einerseits Humuskerne kriege
und andererseits die Lücken zwischen den Sandkörnern stopfe.
Wahrscheinlich muss man jetzt nicht über einzelne Mikrometer
diskutieren, aber so im allgemeinen...
Ina
--
Eine wirkliche Frage zu stellen, heißt dem Sturmwind die Tür zu öffnen -
die Antwort kann den Frager vernichten und die Frage selbst - Anne Rice
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#14: Re: Rosenpflege mit Gesteinsmehl
Posted on 2006-07-03 12:22:56 by Doris Ochowat
Hallo,
Hannelore schrieb auf meine Frage nach Steinmehl auf Rosen :
..An windfreien Tagen auf Lauch gestäubt, hilft
> Steinmehl gegen die Lauchmotte, bei Kabis und Bohnen gegen Blattläuse.
> Saugende und fressende Schadinsekten meiden steinmehlüberpuderte Blätter
> und Stengel. Der Staub kommt den Insekten ins Fresszeug, tötet sie nicht,
> veranlasst sie aber zur Auswanderung. Die Auswanderung selber kann aber
> eine lange und tödliche Angelegenheit sein, denn z.B. die Läuse sind sehr
> anspruchvolle Konsumenten: Bohnenläuse suchen wieder Bohnenstauden...!
> Während der Auswanderung und Suche nach gleichem Fress- und Saugbarem,
> fressen und vermehren sie sich nicht. Steinmehle und Qurzsand sind gute
> Geruchsträger. Beigemischt zu schädlingsabwehrenden Kräuterjauchen können
> sie so deren Wirkung verstärken.
..
....und genau das ist es. Vielen Dank.
Da ich Katzen im Garten habe, die Rosen mit Katzenminze unterpflanzt sind,
die Vogeltränken von der Chemie Spritzung auch etwas abbekommen, und die
Katzen von der Minze fressen, dachte ich mir, dass Steinmehl ungefährlicher
ist. Auch für mich.
Nach einer Spritzung in den vergangenen Tagen mit Vulkasan, hat es den
Läusen schon nicht mehr so gut geschmeckt. Ich sah lange Gesichter bei
ihnen.
Die Idee mit der Blechdose ist sehr gut, nur leider bei meiner großen Menge
von Rosen nicht durchführbar.
Das Sandstrahlgerät wäre zu überlegen .........
Vielen Dank für alle Antworten
Eigentlich hatte ich gehofft, dass sich jemand meldet, der schon damit
arbeitet und Erfolge und Anregungen mitteilen kann.
Viele Grüße
Doris
http://doris-ochowat.medion-fotoalbum.de
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